Montessori selbst gemacht …

Ein ovaler Grund aus Salzteig, bunte Glasmurmeln und Bilder aus dem Internet haben zu diesem schönen Planetenspiel geführt.

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Den Salzteig nach dem persönlichen Lieblingsrezept zubereiten und in die gewünschte Form bringen. Für die Kartenhalterung habe ich eine leicht angeschrägte Kerbe in den ungebackenen Salzteig gezogen. Die Glasmurmeln können einfach auf dem Teig positioniert, halb eingedrückt und anschließend mitgebacken werden. So haben die Kuhlen genau die passende Form und es verrutscht beim Backen nichts.

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Ich habe im unteren Bereich eine weitere große Kuhle eingebacken. Die Idee war, dass dort die zu bestimmende Planetenkugel separiert liegt und genau betrachtet werden kann. In der Praxis haben die Kinder dies jedoch nicht gemacht und die zusätzliche Kuhle hat mehr für Verwirrung gesorgt („Welcher Planet fehlt hier?“).  Es bleibt also jedem selber überlassen ob der die zusätzliche Kuhle einplanen möchte oder nicht. Das Ganze kam dann in den Ofen (achtet dabei auf die Angaben von eurem Rezept!) und durfte auch noch 1-2 Tage an der Luft fertig trocknen.

Bemalt wurde das All mit schwarzer Wasserfarbe. Abschließend wurde noch etwas Glitzer auf die noch feuchte Farbe gestreut. So wirkte das Weltall voller weiterer Sterne und das Funkeln in der Sonne kam bei den Kindern zusätzlich gut an.

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Aus dem Internet habe ich vor vielen Jahren von einer Montessoriseite eine PDF mit den Planetenkarten heruntergeladen. Ich suche die passende Datei nachher heraus und schaue mal nach ob es den Link dazu noch gibt. Die ausgedruckten Karten wurden einlaminiert und zusätzlich noch ein Bild des gesamten Sonnensystems im Internet gesucht. Dieses lag am oberen Ende des Tabletts und diente als Orientierung für die Reihenfolge der Planeten zur Sonne hin.

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Die Glasmurmeln habe ich aus einem Spielzeuggeschäft. Sie waren kein Set sondern wurden von mir aus dem Arsenal an bunten Glasmurmeln querbeet ausgesucht.

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Die Reihenfolge der Planten zur Sonne ist die folgende:

Sonne (die ist ein Stern!) – Merkur – Venus – Erde – Mars – Jupiter – Saturn – Uranus – Neptun und der kleine Pluto.

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Das Arbeitstablett kann durch die Kinder alleine oder gemeinsam mit einem Erwachsenen bespielt werden. Sollen die Kinder es vorrangig alleine nutzen können, sollte man ein zusätzliches System für die Fehlerselbstkontrolle einbauen. So kann es bei eventuellen Unklarheiten bei der Farbenzuordnung der Planten eine gewisse Sicherheit im Spiel für die Kinder geben.

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Überall sieht man sie – Pailetten sind grade der Renner.

Wohl in jeder KiTa bzw. Schule kommt man an Kindern vorbei, die quietschvergnügt verschiedene Motive an ihren Shirts auf und ab streichen. Eine Kollegin hat diesen Trend aufgegriffen und eine schöne Idee damit umgesetzt. Im Stoffladen einfach ein Stück Paillettenstoff kaufen und diesen in einen Bilderrahmen spannen. Fertig ist das Pailettenbild das zum Spielen, Fühlen und Hören einlädt. Simpel, billig und einfach ein echter Hingucker.

Die Karten habe ich auf dem Blog „Tiger´s großes Abenteuer“ gefunden. Die Bilder wurden alle frei Hand von der lieben Ricarda gezeichnet. Sie sehen klasse aus und sind eine schöne und doch so simple Hilfestellung für kleine Menschen, welche das Heraussuchen der eigenen Anziehsachen nicht mehr den Großen überlassen wollen.

Quelle: Tiger´s großes Abenteuer, August 2015

Quelle: Tiger´s großes Abenteuer, August 2015

Und das Beste: Ricarda stellt die kleinen Kunstwerke allen zur Verfügung. Einfach anschreiben und innerhalb kürzester Zeit wandert eine Email mit den Bildern in euer Postfach. Den Link findet ihr hier.

Vielen Dank dafür liebe Ricarda!

Einfach aufgebaut, einfaches Spielprinzip: Die Eiswürfel dürfen mit der Hand (oder auch mit einer Zange oder einem Löffel) von einer Schale in die andere wandern. Zum Schluss durfte das Schmelzwasser in der Schale auch noch hin und her transportiert werden. Eine schöne Beschäftigung wenn die Mittagshitze den Spielplatzbesuch nicht zulässt.

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Da habe ich mal kurz die Schlafpause des kleinen Mannes genutzt um ein wenig im Internet zu surfen, und dann lande ich gleich so einen Volltreffer 🙂

Gefunden habe ich diese tolle Idee hier: https://linchent.wordpress.com/2015/05/25/filzquadrate-fadeln/

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Quelle: Wochen mit Lina (Mai 2015)

Aufgabe ist es, die mit einem Schlitz versehenden Filzquadrate auf einem Band aufzufädeln. Mithilfe eines angenähten Knopfes kann das Kind das Band einfach durch die Quadrate durchknöpfen. Eine tolle Idee! Danke fürs teilen!

In den nächsten Tagen möchte ich dem kleinen Mann dieses Schütttablett anbieten. Dafür war ich auf der Suche nach einem geeigneten Tablett. Die Schüssel aus dem alten Beitrag ist bereits vom Patenkind und steht hier, in der entfernten Zeitheimat, nicht zur Verfügung. Tabletts für Schütt- und Gießübungen sollten einen erhöhten Rand haben, damit beim Kleckern nicht sofort Kind und Möbelstück komplett eingeweicht werden.

Nach langem Suchen habe ich dieses Tablett mitgenommen. Es hat einen schönen hohen Rand und ist trotz des niedrigen Gewichtes keine Wackelnummer. Der einzige Manko Punkt: das Muster.

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Viel zu dunkel, zu viele Bilder und deswegen auch viel zu ablenkend. Es ist ja eine Art goldene Regel, dass Montessori Materialien sich möglichst dezent präsentieren sollen. Und das aus gutem Grund. Aber nicht verzagen, im Discounter um die Ecke habe ich Anfang der Woche eine Klebefolie für wenige Euros entdeckt. Noch lieber hätte ich eine rein weiße Folie verwendet, aber diese passt meiner Meinung nach auch noch. Einfach einen passend großen Kreis aufmalen, ausschneiden und aufkleben. Schon ist das ablenkende Kaffeemuster verschwunden.

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Der Effekt ist enorm. Hier zum Vergleich:

Präsentation:

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Fehlerselbstkontrolle:

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Bei dem ursprünglichen Tablett sind leichte Verschüttungen kaum sichtbar gewesen. Diese werden jedoch als Fehlerselbstkontrolle bei diesem Arbeitstablett benötigt. Bei der beklebten Variante ist das gefärbte Wasser deutlich zu erkennen. Somit konnte ich für wenige Euros ein tolles Arbeitstablett erstellen. Ich bin gespannt wie es dem kleinen Mann gefallen wird!

Gestern habe ich im hiesigen Drogeriemarkt diese kleinen Fotoalben entdeckt. Fand sie einfach super süß und vor allem super praktisch. Was jetzt noch fehlt ist Zeit um sie zu füllen!

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Ideen für eine schöne Gestaltung hätte ich genug. Statt Fotos kann man auch einfache weiße Zettel einstecken, auf welchen selbst gestaltete Bilder oder Geschichten ihren Platz finden könnten. Ich überlege dem kleinen Mann eines der Bücher mit Fotos seiner Familie und seinen „Freunden“ zu füllen. Diese können dann beim gemeinsamen Durchblättern erkannt und etwas über sie erzählt werden.

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Auch ein Liederbuch oder eine Sammlung seiner Lieblingsspiele und Reime könnte ich mir gut vorstellen. Natürlich sind der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Ich habe mir zunächst nur zwei dieser kleinen Alben gekauft, da ich nicht weiß ob ich es zeitlich überhaupt schaffe sie herzurichten. Aber die nächsten Semesterferien kommen und spätestens dann werde ich mich an eine Gestaltung setzen. Ich freue mich schon darauf!