Montessori selbst gemacht …

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So sehen die Arbeitsplätze des kleinen Mannes zurzeit aus:

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Im Wohnzimmer findet sich ausschließlich dieser Stapelturm. Überhaupt habe ich an allen Baustellen die Spielsachen stark reduziert, da ich immer mehr das Gefühl hatte, das ihn allein der Anblick mehrerer Spielsachen überfordert. Daher habe ich ein neues Tablett besorgt, in welchen er trotz der minimalistischen Ausstattung seiner Leidenschaft des Aus- und Umräumens nachgehen kann.

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Die Schlafzimmerbaustelle wurde auf einen Teppich reduziert. Hier finden sich seine Bücher und ein Körbchen mit Entdeckersteinen vom Flohmarkt. Allerdings muss der Bücherkorb ebenfalls noch etwas abspecken. Der Platz am Spiegel ist immer noch sehr beliebt bei ihm.

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Der Hauptspielplatz ist eigentlich die Flurbaustelle geworden. Hier grenzt die Küche an, welche aber durch ein Türgitter oft unzugänglich für ihn ist. Grund hierfür sind unter anderem seine Matschereien mit den Hundenäpfen und die Tatsache, dass wir es noch nicht geschafft haben Kindersicherungen in die Schränke einzubauen. Vor dem Türgitter hat er eine weiche Matte, wohin er regelmäßig ein Spielzeug mitnimmt oder sich der Altpapierkiste neben der Matte widmet. Auf dem Flurteppich stehen zur Zeit ein kleiner Kosmetikspiegel, ein Körbchen mit kleinen Herzdosen zum Öffnen und ein Holzauto mit Magnetbausteinen. Dafür ist er an sich noch zu jung, aber er hat Spaß daran das Auto ein Stück zu ziehen und den Anhänger mit den Steinen auszuräumen. Den Magneten am Kran können bisher zwar nur Mama und Papa bedienen, aber die Faszination seinerseits ist fast greifbar :)

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Im Flur befindet sich auch der kleine Sandkasten. Aber neben den Angeboten meinerseits, sucht sich der kleine Mann auch eigene Beschäftigungen. Den Schuhschrank leer räumen, ins Bad huschen und den Schrank mit den Dusch- und Shampoovorräten ausräumen oder die kleinen Boxen mit dem Hundespielzeug erkunden. Ausräumen und Umräumen – das ist seine Welt :)

 

Da unsere Pläne bezüglich des ersten Spielplatzbesuches aufgrund des ständigen Regenwetters immer wieder verschoben werden, hat der kleine Mann einen kleinen Privatsandkasten im Flur erhalten.

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Die Wanne ist aus Plastik und ist eigentlich für den Einbau in einen schwedischen Kleiderschrank gedacht gewesen. Der Besuch beim Möbelriesen vor einigen Tagen war in vielerlei Hinsicht erfolgreich. Immerhin soll der kleine Mann bald einen eigenen Waschplatz und eine Garderobe erhalten. Aber diese Wanne (ein Glücksfund im Lager, weil diese gegenüber der Spiegel lagen) ist einfach perfekt als Sandkasten. Der Rand ist nicht zu hoch und der kleine Mann hat viel Platz zum Arbeiten.

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Eingefüllt habe ich 3 Beutel Vogelsand, welchen ich zuvor einige Male gesiebt habe. Nun ist der Sand schön weich und ich habe gleich ein paar Dekosteinchen für die Teelichter.

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In den Sandkasten im Miniformat kann man verschiedenes Buddelzubehör oder auch Dinge zum Einbuddeln und Verstecken geben. Bei älteren Kindern zum Beispiel Figuren, Steine, Muscheln oder Muggelsteine. Da der kleine Mann alles in den Mund nimmt und zu schlucken versucht, hat er erstmal einen Trichter, eine Schippe und einen Rechen zum Arbeiten bekommen. Schälchen und Becher werden zur Zeit immer an den Mund geführt und ausgeleert, ein Nebeneffekt vom Trinken üben aus der Tasse :/

 

Bei uns wurde die ausrangierte Auflaufform viel und gerne genutzt. Einfach eine stabile (sicher stehende!) Schale oder Schüssel mit verschiedenen Inhalten füllen und anbieten. Diese Schale stand bei uns an der Krabbeldecke und sorgte für ordentlich Spannung und Erkundungsdrang.

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Hinein kam bei uns eigentlich alles: Linsen, Nudeln, Mais, Wallnüsse, Papierstreifen, Glöckchen und sehr beliebt: Eiswürfel!

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Natürlich immer unter Aufsicht, denn gefährlich werden sollte es für den kleinen Mann nicht! Die Schale mit den großen Nudeln gab es zum Beispiel nur einmal, da die Nudelröhren relativ leicht zerbrachen und ich somit fürchtete, dass der kleine Mann an einem dieser Stücke ersticken könnte.

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Aber versucht haben wir fast alles. Auch einzelne Spielzeuge, zum Beispiel ein Stoffteddy, lagen manchmal darin. So konnten diese in aller Ruhe erkundet und ausprobiert werden. Nebenbei wurde dann auch kein weiteres Spielzeug angeboten, um das kleine Köpfchen nicht zu überreizen.

Als der kleine Mann dann mobiler wurde und die Krabbeldecke nicht mehr ausreichte, ist die Schale in den Schrank gewandert und wurde von den Wohnungsbaustellen abgelöst. Aber da ich oft gefragt werde, was man den kleinsten Menschen als Anreiz anbieten kann, wollte ich es noch einmal zeigen. Wer noch weitere tolle Ideen für eine spannende Füllung hat, kann diese ja für andere Leser in den Kommentaren hinterlassen!

 

Diese Schachtelkombination, von einem “Stark Reduziert”- Tisch aus einem Ramschladen, habe ich heute wieder aus dem Vorratslager herausgesucht. Zurzeit liebt der kleine Mann Materialien, die ineinander verschwinden können. Seien es Schachteln in verschiedenen Größen, oder der Stapelbecher in quietschbunten Farben.

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Die Schachteln selber habe ich leer gelassen, da eine Füllung von der eigentlichen Aufgabe etwas ablenken würde.

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Das Öffnen der Schachteln und der Versuch sie wieder ineinanderzustecken, beschäftigt den kleinen Mann für eine lange Zeit. Noch klappt das zielgenaue Ablegen der Schachteln nicht, aber an diesem Spiel kann er es prima üben.

Den habe ich schon sooo lange im Regal stehen und wollte ihn schon seit dem Kauf auf dem Blog vorstellen. Und dann kam irgendwie immer was dazwischen. Aber jetzt ist die Zeit gekommen :)

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Dieser Bilderhalter vom Möbelriesen (ganz versteckt irgendwo in der Bilderrahmenabteilung gefunden) besteht aus 6 nahezu unzerstörbaren Folientaschen, welche sowohl von vorne als auch von hinten mit einem Bild bestückt werden können.

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Diesen Halter kann man für unglaublich viele Dinge nutzen. Zurzeit erfüllt er seinen eigentlich Zweck, indem er Fotos vom kleinen Mann beinhaltet und die Mama am Schreibtisch immer mal umblättern und schmunzeln kann. Allerdings ist die Gestaltung der Folieninhalte jedem frei überlassen. Denkbar sind zum Beispiel Linienmuster, welche es mit dem Finger nachzuziehen gilt.

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Für Schulkinder könnten selbst gestaltete Rechenaufgaben oder Schreibübungen hinein gesteckt werden.

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Klappt man die Folie um, so kann man auf der Rückseite die richtige Lösung für die Aufgabe finden.

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Ich finde das Teil wirklich klasse, was allerdings auch an meiner Schwäche für Schnick Schnack liegen kann :) Aber ich finde es eine schöne Möglichkeit Übungsaufgaben ansprechend zu verpacken. Auch einfache Zahlenfolgen oder das ABC zum Nachschlagen bei den Hausaufgaben wären sicher eine schöne Variante. Der kleine Mann wird diesen Halter später sicher auf seinem Schreibtisch stehen haben. Vor einigen Wochen kam er bereits in den Genuss des Halters, indem er verschiedene Postkarten entdecken und in Ruhe betrachten konnte.

Spätestens seit der kleine Mann krabbeln kann, ist das Wohnzimmer als Hauptaufenthaltsort einfach zu klein geworden. Daher haben wir kurzerhand etwas umgeräumt und somit dem kleinen Mann die Möglichkeit für ausgedehnte Entdeckungstouren geschaffen. Überall in der Wohnung finden sich kleine Anlaufstellen an denen man verweilen und etwas entdecken kann. Somit besitzt der kleine Mann nun gefühlte 90% unserer Wohnung :D

Ausräumen:

Die absolute Lieblingsbeschäftigung des kleinen Mannes. Egal ob Körbe, Schachteln, Schüsseln oder Mülleimer…  Aber! Ausräumen weckt den Entdeckergeist, schult das Gleichgewicht und die Feinmotorik. So sehe ich das zumindest :) Deshalb darf der kleine Mann auch alles ausräumen was er mag (ausgenommen unsere Mülleimer natürlich). Ich lade ihn dazu sogar ein.

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Immer im Wechsel findet er gefüllte Schubladenkästen, Körbe (Beispielfoto mit verschiedenen Bällen), das Wäscheklammerkörbchen, usw. auf seinen Arbeitsplätzen. Die Materialien wechseln und sind teilweise bunt gemischt, teilweise thematisch ausgewählt (zum Beispiel nur hölzerne oder nur runde Gegenstände). Auch das Altpapier wird mittlerweile in einer großen Kiste im Flur gesammelt statt in der Kammer. Denn Prospekte ausräumen und zerreißen ist zu einer unverzichtbaren Aufgabe des kleinen Mannes geworden.

Motivationskörbe:

An jedem Arbeitsplatz findet der kleine Mann ein Körbchen mit wenigen ausgesuchten Materialien. Diese rotieren und wechseln wöchentlich und werden am liebsten mit Mama oder Papa gemeinsam benutzt.

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So sehen zurzeit seine Arbeitsplätze im Flur und im Schlafzimmer aus…

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 Krabbellandschaften:

Im Wohnzimmer baue ich dem kleinen Mann immer wieder eine kleine Krabbellandschaft auf. Verschiedene kleine und große Kissen, gerollte Decken und das Stillkissen können krabbelnd überwunden, umgeräumt oder einfach zum hineinkuscheln verwendet werden.

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Diesen netten Kommentar bekam ich von meiner Mutter als ich ihr des kleinen Mannes neuestes Lieblingsspiel eröffnete. Es besteht aus getrockneten Litschi Kernen und einer alten Plastik Ketchupflasche. Billig herzustellen, schnell gemacht und wahnsinnig spannend. Man kann den rasselnden Inhalt beim Schütteln gut beobachten und Krach machen tut es auch. Was will man mehr? :)

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