Montessori selbst gemacht …

Archive for Juni 2011

Für dieses Arbeitstablett benötigen Sie

5 Joghurtbecher
buntes Tonpapier   und
verschieden farbige Muggelsteine.

Spülen Sie die leeren Joghurtbecher gründlich aus und trocknen Sie sie gut ab.

Suchen Sie sich aus ihrem Vorrat jeweils 10 Muggelsteine einer Farbe heraus. Meine Steine haben die Farben weiß, grün, hellblau und dunkelblau.

Zeichnen Sie sich auf dem bunten Tonpapier einen passenden Boden für die Joghurtbecher in jeweils einer der Muggelsteinfarben auf. Diese können Sie nach dem Ausschneiden in den jeweiligen Becher legen.

Mischen Sie alle 40 Muggelsteine in dem bodenlosen Becher durcheinander.

Aufgabe für Ihr Kind ist es, die Muggelsteine aus dem einen Becher, in die noch leeren Becher einzusortieren. Dabei sollen die Steine nach ihrer Farbe getrennt werden. Die weißen Steine sollen also in den Becher mit dem weißen Boden, die grünen in den Becher mit dem grünen Boden, usw..

Der farbige Boden ist gerade für jüngere Kinder eine Orientierungshilfe, ist aber nicht unbedingt notwendig!

Das Greifen der Steine, das Geräusch wenn Sie in die Becher fallen und das Betrachten der schönen Farben macht Kindern eine große Freude. Nach Herzenslust können die verschiedenen Steine immer wieder durcheinander gewürfelt und erneut einsortiert werden.

Natürlich können Sie dieses Spiel nicht nur mit Muggelsteinen, sondern auch mit vielen anderen Materialien gestalten. Die zerschnittenen Strohhalme aus dem Fädelspiel wären nur eine weitere Möglichkeit. Hauptsache das angebotene Material ist schön bunt 🙂

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Der gebaute Igel für die Feinmotorik (siehe hier), kann durch wenige Veränderungen auch in Ihrer Matheecke einziehen.

Beschriften Sie die Wäscheklammern mit den Zahlen 1-10. Da mein Igel etwas klein ist, bin ich nur bis zur Zahl 6 gekommen.

Zeichnen Sie auf dem Rücken des Igels mit einem hellen Buntstift kleine Zählkreise auf. Beginnen Sie ganz links mit einem Kreis, daneben eine Reihe aus zwei Kreisen und so weiter.

Aufgabe für Ihr Kind ist es, dem Igel die Klammer mit der richtigen Ziffer an die richtige Stelle zu klemmen. Dazu sollte es zunächst die aufgemalten Kreise zählen, die richtige Klammer aus dem Vorrat suchen und an die passende Stelle klemmen.

Um auch bei diesem Spiel eine Fehlerselbstkontrolle zu garantieren, können sie auf die Rückseite des Igels und der Holzklammer mithilfe von Buntstiften oder bunten Stickern eine Lösung aufmalen.

So kann ihr Kind am Ende seine Arbeit anhand der Farbkleckse kontrollieren. Viel Spaß!

Dies ist ein Spiel für Ihre Sinnesmaterialien-Ecke. Sie benötigen zum Bau:

6 Filmdöschen,
eine Küchenwaage  und
etwas Knete/ein paar Steine.

Achten Sie darauf, dass sich die Filmdöschen äußerlich nicht voneinander unterscheiden. Ihr Kind soll sie später auschließlich anhand des Gewichtes einander zuordnen können. Verschieden farbige Deckel oder ähnliches lenken zudem zu sehr von der eigentlichen Aufgabe ab. Die Döschen bekommen Sie im Fotogeschäft um die Ecke, bei einer so geringen Anzahl meist sogar umsonst.

Greifen Sie sich aus ihrem Knetevorrat ein Stück Knete heraus und wiegen Sie es. Formen Sie es hierfür am Besten zu einer Kugel oder einer kleinen, dicken Wurst.

Formen Sie jeweils zwei Knetwürstchen mit dem gleichen Gewicht.

Meine Knetfüllungen haben das Gewicht von 10g, 20g und 40g.

Nun drücken Sie die Knetwürstchen in die Filmdöschen hinein.

Zur Sicherheit können Sie ihre Arbeit immer mit der Küchenwaage kontrollieren. Denken Sie daran, dass bereits das leere Döschen mit Deckel ca. 6-7g wiegt.

Verschließen Sie den Deckel und testen Sie selber ihre Arbeit: Können Sie die Gewichtspaare einander zuordnen? Oder ähneln sich Ihrer Meinung nach 4 Döschen zu sehr? Dann erhöhen Sie in zwei der 4 Döschen noch einmal das Gewicht.

Um eine Fehlerselbstkontrolle zu gewährleisten, habe ich den jeweiligen Paaren einen gleichfarbenen Sticker auf den Boden geklebt. Hat Ihr Kind die Paare zugeordnet, kann es mit Hilfe dieser Sticker seine Arbeit selbstständig kontrollieren.

So könnten Sie das Spiel beginnen:

Fordern Sie ihr Kind auf seine Hände flach, mit dem Handrücken nach unten, auszustrecken. Legen Sie ihm ein schweres Döschen auf die Finger der einen Hand, ein sehr leichtes auf die anderen. Während des Legens benennen Sie die jeweilige Eigenart des Döschens: „Das ist schwer.“ und „Das ist leicht.“ Lassen Sie ihr Kind die beiden Döschen mithilfe der Hände abwiegen.

Fordern Sie ihr Kind nun auf, ihnen das schwere oder das leichte Döschen zu geben.

Wenn Ihr Kind die Gewichte bereits gut unterscheiden kann, fordern Sie es auf das Gewicht der Döschen selber zu benennen.

Diese Dosen eignen sich ebenfalls als Memoryspiel. Wer findet die gleichen Paare und wer hat am Schluss die meisten gefunden? Hierfür sollten Sie allerdings noch einige weitere Gewichtsdöschen hinzufügen. Viel Spaß!

Sie benötigen zum Basteln dieses Spieles

dunkel- und hellbraunen Tonkarton,
eine Igelvorlage    und
Wäscheklammern.

Zeichnen Sie sich auf dem Tonkarton die Formen eines Igels auf. Da ich bei sowas immer auf Hilfe angewiesen bin, habe ich einfach über google ein Igel-Ausmalbild herausgesucht, dieses zerschnitten und als Schablone verwendet.

Schneiden Sie die aufgezeichneten Einzelteile aus und kleben Sie sie richtig zusammen.

Bemalen Sie den Igel nach Ihren Wünschen mit einem Gesicht und verpassen Sie ihm somit eine persönliche Note.

Zählen Sie aus Ihrem Wäschklammerkorb ca. 10-15 Wäschklammer ab. Am schönsten sind Klammern aus Holz, da braune Igelspitzen einfach echter aussehen als knallpink-orangene… 🙂

Aufgabe für Ihr Kind ist es, die Klammern mit Hilfe des Pinzettengriffes dem Igel auf den Rücken zu stecken. Diese gelten, wie bereits erwähnt, als die typischen Igelstacheln.

Diese Übung trainiert die Feinmotorik Ihres Kindes und lässt sich zudem noch in eine kleine Geschichte einbauen. Lassen Sie ihrer Fantasie einfach freien Lauf. Egal ob der Igel am Morgen vergessen hat seine Stacheln anzuziehen, oder ob er so stark niesen musste das alle Stacheln heruntergepurzelt sind. Ihr Kind kann dem Igel helfen alle Stacheln wieder auf den Rücken zu bekommen.  Viel Spaß beim Spielen!

Nachdem unsere Flaschenpost immer mehr zur „Flöckchenpost“ mutiert ist, habe ich den Inhalt entsorgt und die Flasche nach gründlichem Ausspülen erneut gefüllt. Das teils geflockte Öl hat nicht sonderlich gemuffelt (was ich ja vorher vermutet habe), aber schön anzusehen wars dann doch auch nicht mehr.

Zumindest habe ich so eine Art Haltbarkeitsdatum für diese Flaschen gefunden. Nach 2-3 Monaten kann man beruhigt den Inhalt wechseln 🙂 Unsere Flaschenpost stand zu allem Übel noch in der Sonne, was ihr sicher einige Wochen ihres Daseins gekostet hat.

Aber die neue Farbe macht das Spielgerät gleich interessanter und so gehts munter weiter mit dem Farbenschütteln…

Für alle Leser die jetzt ratlos den Kopf schütteln und nicht wissen wovon hier geredet wird: Hier nochmal die Anleitung zum Herstellen der Flaschenpost.

Ein kurzer Zwischenbericht zu dem bisherigen Ergebnis der Fühlziffern aus Knete:

Bis jetzt klappt es! 🙂 Die Knete ist noch immer nicht ganz ausgehärtet und einige Risse sind trotz regelmäßiger Befeuchtung der Oberfläche leider zu vermelden. Jedoch fühlt sich die Knete sehr schön an und selbst ich konnte kaum die Finger davon lassen. Ich hoffe dass der Klumpen weiterhin so stabil bleibt und ich die Ziffern 2-9 bald hinzufügen darf 🙂

Hier einige Bilder zum jetzigen Stand:

Sie benötigen für diese Art von Ziffern

Tonkarton   und
Moosgummi.

Schneiden Sie sich aus dem Tonkarton neun gleich große Quadrate heraus. Die zehnte Karte schneiden Sie etwas breiter als den Rest, da auf ihr zwei Ziffern Platz finden müssen.

Zeichnen Sie sich auf dem Moosgummi die Ziffern 1-10 auf und schneiden Sie sie vorsichtig aus.

Nun kleben Sie das Moosgummi auf die zurechtgeschnittenen Tonkartonkärtchen.

Diese Variante ist nicht nur schnell gebastelt, sondern lädt zum munteren Ziffernfühlen ein. Das Moosgummi lässt sich leicht mit den Fingerspitzen nachfahren und ist relativ unempfindlich.

Nutzen Sie das Spiel zum Üben der Zahlenreihenfolge oder zum Legen mit Legematerialien (siehe z.B. Beitrag Fühlziffern).

Zeigen sie Ihrem Kind die erste Ziffer. Fahren Sie mit ihrem Zeige- und Mittelfinger die Linien der Zahl nach und reichen Sie die Karte Ihrem Kind. Nun kann es selber die Zahl erfühlen und den Namen der Zahl nennen. Legen Sie die Karten in der richtigen Reihenfolge an den oberen Tischrand. Nun können Sie zum Beispiel verschiedene Legematerialien darunter anordnen.

Hier einige Bilder der Karten:

Schneiden Sie sich aus Moosgummi die Ziffern 1-10 aus und kleben Sie sie auf die zurechtgeschnittenen Tonkartonkärtchen.

Das weiche Moosgummi lässt sich gut mit den Fingern nachfahren...

... so kann Ihr Kind spielerisch die Schreibweise der einzelnen Zahlen immer wieder üben.

Die fertigen Karten