Montessori selbst gemacht …

Archive for April 2011

Sie benötigen für dieses Material

festen Karton (Pappe aus Zeichenblöcken oder fester Verpackung),
ein Cuttermesser,
Holzperlen,
buntes Papier oder Fingerfarbe  und
Heißkleber.

Das Material finden Sie in Shops meist unter dem Namen „Metallener Einsetzfiguren“. Diese sind sehr strapazierfähig und ermöglichen Kindern ein sauberes Arbeiten. Für eine günstige Version für Zuhause reicht jedoch auch eine Variante aus festen Pappkarton. Wellpappe hat sich leider nicht bewährt, da sie zum einen nicht lange haltbar ist und zum Anderen sich nicht gut verarbeiten lässt.

Schneiden Sie aus dem festen Pappkarton große Quadrate heraus. Meine haben die Maße 14x14cm.

Zeichnen Sie auf die Quadrate bekannte geometrische Formen, wie zum Beispiel ein Dreieck, einen Kreis, ein Rechteck, usw.. In meinem Beispiel habe ich einen Kreis und ein Quadrat gewählt.

Schneiden Sie nun mit einem Cuttermesser die Form an der Linie heraus.

Nun können Sie die Form (wenn Sie möchten) mit Fingerfarbe bemalen oder mit einem bunten Papier bekleben.

Ich habe mich für ein rotes Geschenkpapier entschieden. Achten Sie darauf, dass Sie beim Bemalen nur eine Farbe verwenden und beim Bekleben keine auffällig gemusterten Papiere wählen. Die Form darf sich zwar vom Einsatz farblich abheben, allerdings sollte Sie nicht zu sehr von der eigentlichen Aufgabe ablenken. Natürlich können Sie den Karton auch in seiner natürlichen Farbe belassen.

Nun kleben Sie mithilfe von Heißkleber eine Holzperle mittig auf die Geofigur.

Lassen sie den Kleber kurz trocknen. Die Perle dient Ihrem Kind als eine Art Haltegriff um die Form aus ihrem Einsatz zu heben und sie später leichter als Schablone nutzen zu können.

Die beiden fertigen Einsätze:

Nun kann Ihr Kind mit dem Arbeiten beginnen. Es kann sowohl die Form an sich als auch den Einsatz als Schablone nutzen.

Fertigen Sie mit Ihrem Kind doch ein Formenbuch an. Schneiden Sie Papier in den Maßen 14cmx14cm zurecht und lassen Sie ihr Kind jede Form mit der Schablone auf einem Blatt Papier aufzeichnen. Dieses kann es im Anschluss noch bemalen. Lochen Sie die Zettel und heften Sie sie mit einem Heftstreifen zusammen.

Eine weitere Möglichkeit wäre, die Schablonen auf bunte Tapete oder bunte feste Folie aufzumalen und sie von Ihrem Kind ausschneiden zu lassen. Diese ausgeschnittenen Formen kann Ihr Kind ebenfalls in ein Formenheft einkleben. Da ich noch bunte Tapete im Keller habe, werde ich morgen mal ein kleines Formenbuch anfertigen und für Sie fotografieren.

Vergessen Sie nie die Form gemeinsam mit Ihrem Kind zu benennen. So bekommt es spielerisch ein Gefühl dafür was zum Beispiel ein Kreis ist, oder welche Eigenschaften ein Dreieck hat.

Und noch etwas: Das Basteln mit dem festen Karton war relativ schwer. Nachdem ich mich etwa eine Dreiviertelstunde lang damit herumgeärgert habe, kam mir beim Betrachten des fertigen Ergebnisses die glorreiche Idee, die Einsatze ja auch mit Moosgummi basteln zu können. Allerdings war ich schon so entnervt, dass ich es nicht mehr ausprobiert habe. Daher also der Tipp an Sie: Probieren Sie es auch mit Moosgummi. Das lässt sich wahrscheinlich wesentlich leichter verarbeiten und müsste eigentlich genauso gut halten (zur Sicherheit können Sie die Teile mit Tonkarton verstärken).

Also, viel Spaß beim Basteln!

Hier noch einmal ein Link zum Weiterarbeiten: Geometrie Arbeitsblätter

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Sie benötigen hierfür:

eine leere Glasflasche
etwas Speiseöl  und
etwas gefärbtes Wasser.

Färben Sie sich mit Krepppapier oder Lebensmittelfarbe etwas Wasser in der gewünschten Farbe.

Spülen sie die Glasflasche gründlich aus und lassen Sie sie gut austrocknen.

Nun geben Sie mithilfe eines Trichters das Speiseöl in die Flasche. Es sollte ungefähr die Hälfte der Flasche füllen. Wenn das Öl eingegossen ist, gießen Sie das gefärbte Wasser darüber. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass das Wasser auf den Boden der Flasche sinkt.

Füllen Sie die Flasche bis zum oberen Rand. Zum Schluss müssen Sie die Flasche gut verschließen!

Lassen Sie ihr Kind nun mit der Flaschenpost spielen. Was passiert wenn man Sie auf den Kopf stellt? Was passiert wenn man die Flasche kräftig schüttelt?

Genau das richtige für kleine Forscher also. Im übrigen eignen sich diese Öl-Wasser-Gemische auch gut als Deko fürs Kinderzimmer. Nehmen Sie statt einer großen Flasche doch mehrere kleinere Fläschchen und füllen Sie mit verschiedenen Farben. Das wirkt nicht nur fröhlich, sondern lädt zum munteren Farbenschütteln ein. Viel Spaß!

Hier einige Fotos:

Die fertige Flasche

Egal wie sehr Ihr Kind die Flasche auch dreht und wendet...

...oder auch kräftig durchschüttelt....

...das gefärbte Wasser befindet sich nach kürzester Zeit immer wieder am Flaschenboden.

Sehr schön ist es, die Ölblasen beim Wandern nach oben zu beobachten.

Hier noch ein paar Links zur Erklärung und zum Weiterexperimentieren:

http://www.nela-forscht.de/2011/03/04/experiment-mit-wasser-%C3%B6l-und-sp%C3%BClmittel/

http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=635&titelid=3275

http://www.wdr.de/tv/wissenmachtah/bibliothek/lavalampe.php5

http://www.kids-and-science.de/experimente-fuer-kinder/detailansicht/datum/2009/08/11/wasser-oel-emulsion-selbst-machen.html

Da die Frühlingssonne einen praktisch dazu zwingt seine Zeit im Garten zu verbringen, habe auch ich heute meinen zweiten Satz Mengenkarten an der freien Luft gebastelt. Mengenkarten können Sie nahezu in unbegrenzter Anzahl anfertigen. Viele Kinder finden es herrlich die verschiedenen Sätze alle gleichzeitg aufzubauen. Je unterschiedlicher die Motive, desto interessanter sieht es am Ende aus.

Diese Sticker-Karten lassen sich wesentlich schneller herstellen als die Variante mit den ausgeschnittenen Figuren. Das Prinzip ist jedoch das gleiche.

Sie benötigen für diese Karten

Tonkarton,
55 Klebesticker mit einem gewünschten Motiv  und
55 Muggelsteine.

Schneiden Sie sich aus dem Tonkarton 10 gleich große Stücke heraus. Meine Karten habe die Maße 12cmx9cm. Ziehen Sie die Sticker von der Folie ab und kleben Sie sie nach Belieben auf die Karten auf. Achten Sie darauf, dass auf der letzten Karte 10 Sticker Platz finden müssen. Nehmen Sie größere Sticker daher für die Karten 1-5, die kleineren heben Sie sich für den Schluss auf.

Sind die Karten fertig geklebt, laminieren Sie sie ein oder bekleben Sie sie zusätzlich mit einer transparenten selbstklebenden Folie.

Stellen Sie ihrem Kind 55 Muggelsteine als Legematerial bereit.

Beginnen Sie das Spiel, indem Sie ihrem Kind die erste Karte (die Karte mit nur einem Sticker) reichen und es bitten, jedem Sticker ein Geschenk, also einen Muggelstein zu geben. Die Geschenke können sie zu Beginn gemeinsam mit ihrem Kind laut mitzählen, nach einigem Üben wird es dies schon alleine können. Lassen Sie ihr Kind die belegte Karte an den oberen Tischrand schieben und reichen Sie ihm die zweite Karte. Usw..

Hier ein paar (Frühlings-) Fotos:

Suchen Sie sich aus Ihrem Vorrat 55 schöne Sticker und einen farbigen Tonkarton heraus.

Zählen Sie sich 55 Muggelsteine ab und legen Sie sie in ein kleines Kästchen oder Döschen.

Bekleben Sie die Karten mit den Stickern von 1-10. Hier die Karte für die Zahl 8.

Die fertigen Karten. Zum Vergrößern einmal anklicken!

Und noch etwas: Frisch aus unserem Garten 🙂 Wer möchte darf dieses Bild als Dektophintergrund verwenden. Dazu das Bild in einem neuen Tab öffen und speichern. Unser Apfelbaum in voller Blüte *herrlich*

Falls Sie einen kleinen Abreißkalender zuhause haben, können Sie die Zahlen für Ihre Mathematik Ecke nutzen.

Kleben Sie die ausgeschnittenen Zahlen zum Beispiel auf Tonkarton auf und lassen Sie ihr Kind die Zahlen in der richtigen Reihenfolge auflegen. Als Vorlage könnten Sie die Zahlen 1-10, 11-20 und für ältere Kinder die Zahlen 21-30 auf einem Zettel aufschreiben oder auf dem Computer ausdrucken. Nach diesem Spickzettel kann Ihr Kind sich im Zahlen legen üben.

Sie könnten auch ein Zahlenmemory daraus basteln. Heben Sie die Zettel von 2 Monaten auf und schneiden Sie sich die gewünschte Anzahl Tonkarton zurecht. Für jüngere Kinder reichen die Zahlen 1-10, für ältere Kinder können Sie immer mehr Zahlen hinzu nehmen. Beginnen Sie das Spiel so, dass Sie ihrem Kind die erste Zahl reichen. Fragen Sie es, welchen Namen diese Zahl hat. Sollte es den Namen noch nicht kennen, helfen Sie ihm und sprechen den Namen der Zahl deutlich aus. Fordern Sie ihr Kind auf die benannte Karte an den oberen Tischrand abzulegen. Reichen Sie ihm nun die zweite Karte, usw.. Wenn alle Karten auf dem Tisch liegen und jede Karte seinen Freund gefunden hat, können Sie mit dem Memory Spiel beginnen.

Eine andere Möglichkeit wäre, dass Sie die Karten zum Erlernen der Wochentage nutzen. Die Zahlen helfen bei der Einhaltung der richtigen Reihenfolge. Dabei sind auch die rötlichen Sonntage eine Hilfe.

Lassen Sie ihr Kind sein Geburtsdatum oder die eigene Telefonnummer aufkleben.

Bestimmt bekommen Sie noch einige Ideen für die Zahlen. Auch als einfaches Bastelzubehör sind diese Kalenderblätter immer sehr beliebt.

Viel Spaß beim Basteln!

Hier einige Bilder: (leider bin ich noch nicht zum Basteln gekommen!)

Heben Sie die abgerissenen Zettel des Kalenders auf, um sie....

... für verschiedene Spiele für Ihre Mathematik Ecke nutzen zu können.

Nutzen Sie die Karten doch auch zum Erlernen der Wochentage. Die Zahlen helfen bei der Orientierung.

Schon lange habe ich auf Flohmärkten Ausschau nach einer gehalten – jetzt hat sie den Weg zu mir nach Hause gefunden 🙂

Die Matrjoschkapuppen sind ein hervorragendes Spielzeug um die Begriffe „groß“ und „klein“ zu üben. Sie funktionieren nach dem altbekannten Prinzip: Jede Puppe enthält eine etwas kleinere Puppe. Ist man bei der kleinsten Puppe angelangt, können die Teile wieder so zusammengebaut werden, das am Ende nur noch eine (die größte) Puppe zu sehen ist und alle kleineren in ihr verstaut sind.

Mein Patenkind, fast zwei Jahre alt, kann sich über eine halbe Stunde alleine und voll konzentriert mit diesen Steckpuppen beschäftigen. Ein wirklich sinniges Spielzeug. Auf jeden Fall eine gute Investition!

Hier ein paar Fotos meiner Matrjoschka:

Sie benötigen für dieses Spiel

1 große Schüssel mit warmen Wasser,
Spülmittel   und
einen Schneebesen.

Da es bei diesem Spiel auch schnell nass werden kann, legen Sie am Besten eine abwischbare Tischdecke unter und geben ihrem Kind ein trockenes Geschirrhandtuch zum Aufwischen von danebengeratenem Wasser dazu.

Lassen Sie ihr Kind einen ordentlichen Schuss Spülmittel in das warme Wasser schütten. Achten Sie darauf, dass das Wasser lauwarm und nicht heiß ist!

Fordern Sie ihr Kind auf mit dem Schneebesen das Wasser so lange aufzuschlagen, bis sich feiner weißer Schaum bildet.

Die Devise lautet: viel Spülmittel – viel Schaum!

Dieses Spiel eignet sich auch für sehr junge Kinder. Planschen macht aber bekanntlich in jedem Alter Freude 😀

Hier ein paar Bilder vom Spiel:

Alles was Sie benötigen sind ein Schneebesen, eine Schüssel mit warmen Wasser und ein wenig Geschirrspülmittel.

Lassen Sie ihr Kind einen ordentlichen Schuss des Geschirrspülmittels in das Wasser geben...

... und das Wasser anschließend mit dem Schneebesen aufschlagen.

Schon nach wenigen Sekunden bildet sich schöner weißer Schaum 🙂

Nebenbei: Das entstandene Spülwasser können Sie auch gleich zum Spülen nutzen. Lassen Sie ihr Kind kleinere Gegenstände wie Tassen oder das Puppengeschirr abwaschen und abtrocknen. Legen Sie ihm hierfür noch einen kleinen Lappen und ein weiteres Geschirrtuch bereit.

Hier eine Möglichkeit die Vorlage fürs Farbenmischen auch für Matheübungen zu nutzen:

Drucken Sie sich die Vorlage PDF ein weiteres Mal aus.

Schreiben Sie in die Öffnungen der Zylinder die Zahlen für die Additionsaufgabe. Sie haben nun verschiedene Möglichkeiten:

Variante 1:

Schreiben Sie die Zahlen in die Öffnungen der Zylinder und lassen Sie ihr Kind die oben genannte Zahl in Form von z.B. Kugeln oder Sternen in den Zylinder zeichnen.

Am Ende muss es die Summe der Aufgabe in den Zylinder hinter dem Gleichzeichen eintragen und auch die hineingeworfenen Kugeln malen.

Variante 2:

Schreiben Sie in die Öffnung des Zylinders eine Additionsaufgabe. Lassen Sie ihr Kind die leeren Zylinder mit Legematerial füllen, wie zum Beispiel kleinen Steinchen oder Muggelsteinen.

Das macht das Zählen für das Ergebnis leichter. Achten Sie bei dieser Variante darauf, dass Sie genau abgezählte Legematerialien zum Rechnen bereitstellen. So gewähren Sie eine Fehlerselbstkontrolle.

Eine weitere Möglichkeit wäre, dass sie nur eine Zahl und das Ergebnis in Zahlenform auf dem Zettel vorgeben, Ihr Kind sich also überlegen muss, welche Zahl zur ersten addiert werden muss, damit das vorgegebene Ergebnis erreicht wird (siehe die dritte Aufgabe). Lassen Sie ihr Kind die fehlende Zahl und den fehlenden Inhalt im Zylinder eintragen und malen.

Viel Spaß beim Rechnen!