Montessori selbst gemacht …

Archive for the ‘Küchenkiste’ Category

Dieses Spiel ist wirklich schnell gemacht! Aus dem Salzteig habe ich mit einem Plätzchenstecher verschiedene Sterne ausgestanzt, gebacken und anschließend bemalt. Zu jeder der vier Farben gehören drei große und zwei kleine Sterne.

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Als nächstes habe ich auf buntem Papier mithilfe der Ausstechformen die fünf Sternenumrisse aufgezeichnet. Zunächst mit dem Bleistift, anschließend habe ich die Linien mit einem dünnen Edding nachgezogen.

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Auf jedem Blatt sind somit fünf Sterne und der Name der Farbe aufgezeichnet worden.

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Die gebackenen Salzteigsterne werden in einem Beutel versteckt in die Mitte des Tisches gelegt. Aufgabe ist es, reihum blind einen Stern aus dem Beutel heraus zu ziehen, und ihn der passenden Farbkarte zuzuordnen. Es handelt sich also um eine Form des bekannten Lottospieles, welches man mit bis zu 4 Personen spielen kann.

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Beendet ist das Spiel, wenn alle Sterne auf den passenden Farbkarten ihren Platz gefunden haben. Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit dieser wirklich preisgünstigen und farbenfrohen Variante!

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Heute gibt es zunächst das Rezept und die ersten Bilder…

Für den Teig habe ich

1 Teil Salz
2 Teile Mehl  und
1 Teil Wasser

in einer Schüssel zusammen gemischt und gut durchgeknetet. Teigmasse mit Nudelholz ausrollen und ihn nach Wunsch formen  oder ausstechen.

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Den Teig habe ich bei etwa 75 Grad für 1,5 Stunden im Backofen gebacken (unterste Schiene). Mithilfe von Wasserfarben haben die Figuren schon einmal eine Farbgrundierung erhalten.

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Morgen gibts dann die fertigen Spiele zu sehen. Fertig sind sie zwar schon heute, allerdings ist das Licht so schlecht das die Kamera nur schwammige Bilder erzeugt 😦 Morgen Mittag gehts dann weiter!

Auch wenn wir zur Zeit noch den goldenen Herbst genießen, so kann man mit Blick auf den Kalender doch erahnen, dass bald der Winter Einzug hält. Eine schöne Möglichkeit die Matschküche noch einmal zum Kochen zu bringen 🙂

Ich habe in den letzten Tagen gemeinsam mit meinem Patenkind Vogelfutter (ähnlich wie Meisenknödel) für die hungrigen Vögel hergestellt.

Sie benötigen hierfür:

leere Joghurtbecher,
Pflanzliches Fett (ohne Salze!),
Sonnenblumenkerne,
ein wenig Speiseöl,
Nussmüsli  und/oder
handelsübliches Vogelfutter

Schritt 1:

Lassen Sie das pflanzliche Fett in einem älteren Topf langsam zergehen. Als Fett habe ich einfaches Friteusenfett aus dem Supermarkt verwendet. (Im Internet können Sie weitere Möglichkeiten um das Futter zu binden finden.)

Während das Fett im Topf langsam zerfließt, können Sie ihr Kind die Joghurtbecher abwaschen und abtrocknen lassen. Diese Zeit können Sie dazu nutzen, die Körner, das Müsli, etc. in kleinere Behälter umzufüllen, damit Ihr Kind die Zutaten später leichter dosieren kann.

Wenn das Fett flüssig und klar geworden ist, stellen Sie es für etwa 20 Minuten an die frische Luft zum Abkühlen. Zwischendurch sollten Sie es immer durchrühren. Wird das Fett im Topf sämig und trüb, können Sie mit dem „Kochen“ beginnen.

Schritt 2:

Für diese Kochstunde sollten Sie ihrem Kind unbedingt eine alte Jacke oder eine Schürze über die Jacke anziehen, da das Arbeiten mit Fett eine ziemliche Sauerei geben kann/wird.

Zunächst zeigen Sie ihrem Kind die Zutaten und benennen sie gemeinsam. Immerhin sollte man ja wissen, was man da für die Piepmätze zubereitet.

Nun kann das Kochen beginnen. Lassen Sie ihr Kind das warme Fett mit dem Kochlöffel umrühren und nach und nach die verschiedenen Zutaten einfüllen. Dabei muss das Fett immer gerührt werden und alle Zutaten sollten mit Fett bestrichen sein.

Schritt 3:

Wenn der Küchentopf voll ist und das Fett keine weiteren Körner halten kann, gießen Sie eine kleine Menge Öl über die Masse und rühren es unter. Das Öl verhindert ein Auseinanderbrechen des erkalteten Fettes.

Jetzt können Sie mit dem Umfüllen in die Joghurtbecher beginnen. Dazu verwenden Sie am Besten normale Esslöffel. Löffeln Sie nun nach und nach die Körnerfettmasse in die Becher.

Wenn Sie das Futter später aufhängen wollen, stecken Sie Holzstücke mit einer Nähgarnschlaufe in die noch warme Masse.

Schritt 4:

Das gekochte Futter gut auskühlen lassen! Das Fett wird hart und somit halten die Knödel zusammen. Der Trick mit den Plastikbechern ist der, dass sie vor ihrem Einsatz einfach zerschnitten werden können.

Lagern Sie das Futter an einem kühlen Ort. Ausgehängt darf das Futter erst werden, wenn bereits eine Schneedecke den Boden bedeckt.

Also, viel Spaß beim Kochen und beim baldigen Füttern!

Weitere Tipps und Tricks zum Thema Winterfütterung finden sie zahlreich im Netz!

-Suppe! Matschsuppe mit Gräsern verfeinert um genau zu sein 🙂

Diese tolle Idee für den Bau einer Gartenküche habe ich hier gefunden.

Man benötigt lediglich zwei Holzkisten, eine Wachstuchdecke, Eimer, Schüsseln, Kochlöffel und natürlich Zutaten.

In dem Original von Frau Liebe´s Seite wurde zur Verstärkung noch eine Holzplatte auf die Holzkisten geschraubt. Da sich mein handwerkliches Geschick in Grenzen hält und ich den Bau der Küche schnellstmöglich voran treiben wollte, habe ich auf dieses extra verzichtet.

Um das Holz dennoch zu schützen und um eine echte Arbeitsplatte zum Kochen zu erstellen, habe ich gemeinsam mit meinem Patenkind eine Wachstuchdecke zerschnitten und mithilfe von Reisnägeln und einem Hammer an den Holzkisten befestigt.

Dann wurden alte Töpfe, Eimer, Schippen, Rührlöffel und sonstiger Küchenbedarf zusammengesucht und mit den unterschiedlichsten Materialien befüllt.

Vor jedem Kochen müssen die einzelnen Zutaten aus dem Garten zusammengetragen werden. Die Erde kommt aus dem Komposthaufen, die Gräser und Blätter von der Wiese und auch ein wenig Sand darf aus dem Sandkasten geholt werden. Das Wasser kommt nicht aus der Leitung, sondern wird seit dem Bau der Küche in Eimern und Planen vom Regen aufgesammelt. Diese Vorbereitungen machen nicht nur Spaß, sondern ermöglichen auch ein Arbeiten in und mit der Natur.

Gekocht werden darf dann nach Lust und Laune. Stellen Sie möglichst viele unterschiedliche Gefäße zum Kochen bereit. So kann in verschiedenen Töpfen unterschiedliches gekocht werden, oder auch mit der Kelle die gekochte Suppe in Tassen portioniert werden.

Mein Patenkind hat die Begeisterung für diese Küche sehr schnell übernommen, und auch die Nachbarskinder kommen gerne um eine Runde gemeinsam zu kochen. Da kann man nur eines wünschen:

„Guten Appetit!“ 😀

Nachdem unsere Flaschenpost immer mehr zur „Flöckchenpost“ mutiert ist, habe ich den Inhalt entsorgt und die Flasche nach gründlichem Ausspülen erneut gefüllt. Das teils geflockte Öl hat nicht sonderlich gemuffelt (was ich ja vorher vermutet habe), aber schön anzusehen wars dann doch auch nicht mehr.

Zumindest habe ich so eine Art Haltbarkeitsdatum für diese Flaschen gefunden. Nach 2-3 Monaten kann man beruhigt den Inhalt wechseln 🙂 Unsere Flaschenpost stand zu allem Übel noch in der Sonne, was ihr sicher einige Wochen ihres Daseins gekostet hat.

Aber die neue Farbe macht das Spielgerät gleich interessanter und so gehts munter weiter mit dem Farbenschütteln…

Für alle Leser die jetzt ratlos den Kopf schütteln und nicht wissen wovon hier geredet wird: Hier nochmal die Anleitung zum Herstellen der Flaschenpost.

Rezept für selbstgemachte Knete als PDF zum Runterladen

Zum Hertsellen von Knete brauchen Sie folgende Zutaten:

250ml Wasser,
20g Alauensalz (Alumen) -erhältlich in jeder Apotheke-
1 Esslöffel Öl
100g Salz
250g Mehl

Wenn Sie farbige Knete haben möchten:
+etwas Lebensmittelfarbe oder Ostereierfarbe

Zubereitung:

Wasser, Alumen und Farbe in einem Topf kurz aufkochen.

Salz, Mehl und Öl in einer Schüssel mischen.

Das gekochte Wasser-Alumen-Gemisch hinzugeben und gut durchrühren. Zum Schluss alles noch einmal kräftig mit den Händen durchkneten.

Sollte die Knete noch zu sehr an den Händen kleben bleiben, geben Sie löffelweise weiteres Mehl dazu.

Die fertige Knete sollte in einer luftdichten Verpackung aufbewahrt werden, damit sie nicht zu schnell austrocknet. Leere Eisdosen oder eine Tupperdose sind dafür gut geeignet.

Hier noch ein paar Bilder:

Zum Färben können Sie sowohl Lebensmittelfarbe als auch Ostereierfarbe verwenden.

Wasser, Alumen und Farbe in einem Topf kurz aufkochen....

... Mehl, Salz und den Esslöffel Öl in einer Schüssel mischen....

... und das Wasser darauf gießen. Mehl in den Topf sah für das Bild zwar schöner aus,macht jedoch eine riesen Sauerei im Topf 🙂

Alles gut durchkneten...

... und fertig!

Die Knete luftdicht aufbewahren um sie vor dem Austrocknen zu schützen.

Viel Spaß beim Kneten!

Sie benötigen hierfür:

eine leere Glasflasche
etwas Speiseöl  und
etwas gefärbtes Wasser.

Färben Sie sich mit Krepppapier oder Lebensmittelfarbe etwas Wasser in der gewünschten Farbe.

Spülen sie die Glasflasche gründlich aus und lassen Sie sie gut austrocknen.

Nun geben Sie mithilfe eines Trichters das Speiseöl in die Flasche. Es sollte ungefähr die Hälfte der Flasche füllen. Wenn das Öl eingegossen ist, gießen Sie das gefärbte Wasser darüber. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass das Wasser auf den Boden der Flasche sinkt.

Füllen Sie die Flasche bis zum oberen Rand. Zum Schluss müssen Sie die Flasche gut verschließen!

Lassen Sie ihr Kind nun mit der Flaschenpost spielen. Was passiert wenn man Sie auf den Kopf stellt? Was passiert wenn man die Flasche kräftig schüttelt?

Genau das richtige für kleine Forscher also. Im übrigen eignen sich diese Öl-Wasser-Gemische auch gut als Deko fürs Kinderzimmer. Nehmen Sie statt einer großen Flasche doch mehrere kleinere Fläschchen und füllen Sie mit verschiedenen Farben. Das wirkt nicht nur fröhlich, sondern lädt zum munteren Farbenschütteln ein. Viel Spaß!

Hier einige Fotos:

Die fertige Flasche

Egal wie sehr Ihr Kind die Flasche auch dreht und wendet...

...oder auch kräftig durchschüttelt....

...das gefärbte Wasser befindet sich nach kürzester Zeit immer wieder am Flaschenboden.

Sehr schön ist es, die Ölblasen beim Wandern nach oben zu beobachten.

Hier noch ein paar Links zur Erklärung und zum Weiterexperimentieren:

http://www.nela-forscht.de/2011/03/04/experiment-mit-wasser-%C3%B6l-und-sp%C3%BClmittel/

http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=635&titelid=3275

http://www.wdr.de/tv/wissenmachtah/bibliothek/lavalampe.php5

http://www.kids-and-science.de/experimente-fuer-kinder/detailansicht/datum/2009/08/11/wasser-oel-emulsion-selbst-machen.html