Montessori selbst gemacht …

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Dies wäre die klassische Variante des Zuordnungspieles. Aus dem Internet habe ich mir Bilder von echten Tieren und Pflanzen passend zu meinen Salzteig Figuren ausgedruckt und einlaminiert. Diese werden gemeinsam mit den Figuren auf einem Tablett bereitgestellt.

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Nun kann Ihr Kind die Bildkarten gut sichtbar auf dem Tisch auflegen. Bennen Sie schon jetzt die Namen der einzelnen Tiere und Pflanzen. Nutzen Sie auch hierfür zusätzlich die Zuordnungskarten.

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Hat jedes Bild seine Namenskarte erhalten, können die Salzteigfiguren ihren Freund auf dem Tisch suchen.

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Das waren einige Spielanregungen für die Salzteigtiere. Da ich allerdings eine sehr große Menge an Salzteig gemacht habe, gibts es später noch einen Eintrag für Spiele mit Salzteigsternen 😀

Heute gibt es zunächst das Rezept und die ersten Bilder…

Für den Teig habe ich

1 Teil Salz
2 Teile Mehl  und
1 Teil Wasser

in einer Schüssel zusammen gemischt und gut durchgeknetet. Teigmasse mit Nudelholz ausrollen und ihn nach Wunsch formen  oder ausstechen.

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Den Teig habe ich bei etwa 75 Grad für 1,5 Stunden im Backofen gebacken (unterste Schiene). Mithilfe von Wasserfarben haben die Figuren schon einmal eine Farbgrundierung erhalten.

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Morgen gibts dann die fertigen Spiele zu sehen. Fertig sind sie zwar schon heute, allerdings ist das Licht so schlecht das die Kamera nur schwammige Bilder erzeugt 😦 Morgen Mittag gehts dann weiter!

Für dieses Tablett können Sie gemeinsam mit ihrem Kind beim nächsten Spaziergang unterschiedliche Steine (oder Blätter, Hölzer, etc.) sammeln.

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Sie benötigen lediglich ein Arbeitstablett, die gesammelten Schätze und eine Lupe. An sich reicht bereits eine Leselupe aus dem 1 Euro Laden, schöner jedoch sind solche kleinen Arbeitslupen, welche um das 10fache vergrößern können.

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Waschen Sie die Steine in klarem Wasser sauber und trocknen sie sie gut ab. Es sollte so wenig Erde wir möglich an ihnen kleben bleiben.

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Nun geben Sie sie mit der Lupe auf ein Tablett. Ihr Kind kann den gefundenen Stein nun genauer betrachten und befühlen. Wie schwer ist er? Wie fühlt er sich an? Rau oder eher glatt? Mithilfe der Lupe kann nun auch die Oberfläche des Steines genauer betrachtet werden. Kann man vielleicht kleine Löcher oder Bruchkanten entdecken? Welche Farben hat der Stein?

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Ein Highlight für so ein Tablett können Steine mit Kristallen oder Mineralien sein. Diese findet man wohl eher nicht beim Spazieren gehen, aber schauen sie doch einfach mal bei dem nächsten Flohmarkt vorbei. Oft werden dort alte Sammlungen und schöne Einzelstücke günstig abgegeben. Diese Sammellust teilt nun mal nicht jeder. Für ein Arbeitstablett sind sie allerdings echte Hingucker! Mit der Lupe können die glitzernden Elemente genauer untersucht werden. Vielleicht finden Sie im Internet eine Beschreibung mit vergleichbaren Fotos zu ihrem „Glitzerstein“. Diese könnten Sie dann zu Arbeitskarten für das Tablett umgestalten.

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Das gleiche Prinzip gilt natürlich auch für andere Naturmaterialen. Besonders Blätter lassen sich mit einer Lupe wunderbar erforschen!

Ein schönes Tablett für Blumenliebhaber und praktisch denkende Resteverwerter 😀

Sie brauchen:

ein Tablett
eine Schnittblume (es darf auch eine leicht angewelkte aus der Blumenvase sein)
Bilder der ausgewählten Blumenart
passend zugeschnittenen Tonkarton
eine „Aufbauskizze“ der Blume
mehrere kleine Behälter
eine Lupe (die ich leider nicht habe, aber sie sollte unbedingt dazu gelegt werden!)

Drucken Sie sich aus dem Internet schöne Bilder ihrer Blume und derer Eigenschaften aus. Ich habe für dieses Tablett eine Rose ausgewählt. Manchmal findet man auch in Werbeprospekten oder Zeitschriften schöne Bilder. Schneiden Sie sich diese Bilder auf eine einheitliche Größe zurecht und kleben Sie diese auf vorher zurechtgeschnittene Tonkartonkarten. Meine Karten haben die Maße 11cm x 15cm.

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Die Aufbauskizze habe ich bei Wikipedia gefunden. Um die Karten stabiler und auch haltbarer zu machen, habe ich sie einlaminiert. Anschließend können Sie einige Namenschilder einlaminieren, welche Sie für die Benennung der einzelnen Bestandteile der Blume unter die kleinen Behälter legen können.
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Ordnen Sie alle Teile ansprechend auf dem Tablett an. Achten Sie darauf, dass das Tablett nicht zu klein ist!

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Lassen Sie ihr Kind die Aufbau Karte an dem oberen Rand des Tabletts aufstellen. Nun kann es mit der Betrachtung der Blume beginnen. Alle Sinne können dabei genutzt werden! Sprechen Sie gemeinsam mit ihrem Kind den Aufbau der Rose durch. Vielleicht kann man schon jetzt einige Teile von der Karte an der Blume finden! Die Fotokarten können mit der Schnittblume verglichen werden, und ihr Kind kann ein Gespür dafür bekommen, in welchen Varianten diese Blume sonst noch zu finden ist, oder welche Merkmale diese Blumenart aufweisen kann.
Zum Schluss darf die Blume vorsichtig auseinander genommen werden und die Einzelteile sortiert in in die kleinen Behälter aufgeteilt werden.
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Die Einzelteile können wiederum noch einmal genauer betrachtet, befühlt und natürlich auch berochen werden. Sicherlich haben Kinder auch gemeinsam Freude daran, dieses Tablett zu bearbeiten. Schließlich gibt es immer wieder neues zu entdecken an den ganzen Einzelteilen, welche zuvor oft durch die schönen Blütenblätter verborgen werden.

Ich wünsche Ihnen und ihrem Kind viel Spaß bei diesem Tablett!

Diese Abziehbilder (aus einer Zeitschrift?) habe ich neulich auf dem Dachboden meiner Eltern entdeckt. Passend zur Frühlingszeit zeigen Sie Bilder von verschiedenen Vogelarten und ihren Nestern. Ich habe daraus ein Zuordnungsspiel gemacht und kann es kaum erwarten es mit meinem Patenkind zu testen!

Reichen Sie ihrem Kind zunächst die erste Bildkarte und lassen Sie sie auf dem Tisch auflegen. Ihr Kind soll dabei den Namen des gezeigten Vogels nennen. Sollte es nicht auf den Namen kommen, so sprechen Sie in ruhiger Stimme den Namen vor. Am besten wäre es, wenn Sie ihn daraufhin gemeinsam mit ihrem Kind wiederholen.

Wenn alle Bilder gut sichtbar auf dem Tisch liegen, beginnen Sie damit, das erste Namensschild vorzulesen und es ihrem Kind zu reichen. Das Namensschild kann nun dem jeweiligen Bild zugeordnet werden. Sollte ihr Kind bei einem Namen unsicher sein, so bieten Sie ihm an diese Karte zurück an das Ende des Stapels zu stecken und mit der nächsten weiter zu machen.

Um die Zuordnung korrigieren zu können, habe ich zunächst den Namen des Vogels mit Bleistift auf die Rückseite der Bildkarten geschrieben. Besser ist eine farbliche Orientierungshilfe, welche bei meinen Karten sicher bald folgen wird.

Sticker statt ausgeschnittene oder aufgemalte Bilder sind eine schöne optische Abwechslung für Zuordnungspiele. Allderdings habe ich so schöne Sticker, wie diese alten hier, noch nie in einem Geschäft gefunden. Wenn also jemand einen Tipp hat, wo man Sticker ohne unnötiges Glitzer-Bling-Bling erhalten kann, dann immer her damit 😀

Für dieses Spiel benötigen Sie

verschiedene Vogelfedern,
Fotos der einzelnen Federarten und
Bilder der Vögel von denen die Federn stammen.

Sammeln Sie mit ihrem Kind beim Spaziergang durch den Park Vogelfedern auf. Eine Möglichkeit an „exotische“  Federn zu kommen, ist in (Wild-) Tierparks oder im Zoo nach Federn zu fragen. Oft werden diese beim Säubern des Geheges gefunden und dann entsorgt. Schade drum!
Meine Federn stammen von einer Elster, einer Schneeeule und einem Jagdfasan.

Als erstes machen Sie von den Federn Einzelbilder. Achten Sie darauf, dass man die Merkmale der Federn gut erkennen kann. Drucken Sie sich diese Fotos aus.

Dann suchen Sie aus dem Internet Bilder der Vögel heraus, von denen ihre Federn stammen. Um die Karten haltbarer zu machen, können Sie sie einlaminieren.

Stellen Sie die Federn in einem Glas auf.

Reichen Sie ihrem Kind zuerst die Bildkarten der Vögel. Bennen Sie hierbei gemeinsam den Namen des Tieres, z.B.: „Das ist eine Schneeeule.“

Wenn alle Vögel auf dem Tisch liegen, reichen Sie ihrem Kind die erste Federkarte. Fragen Sie es, zu welchem Vogel diese Federn passen. So kann ihr Kind nach und nach die Federbilder zuordnen.

Damit es seine Arbeit anschließend überprüfen kann, können Sie die richtigen Pärchen auf der Rückseite mit einem gleichfarbenden Farbklecks markieren.

Sind alle Karten richtig zugeordnet, kann ihr Kind mit dem Zuordnen der echten Federn beginnen. Lassen Sie es nach und nach eine Feder aus dem Glas greifen, sie befühlen und anschauen und sie anschießend dem richtigen Vogel zurückgeben.

Viel Spaß beim Spielen!

Sie benötigen für dieses Arbeitsstablett:

1 Kerze (Stumpenkerze oder Teelicht),
einen Behälter für Wasser,
eine Schachtel Streichhölzer,
eine Ablage für die verbrannten Streichhölzer  und
einen Kerzenlöscher.

Dieses Tablett kann und sollte nur gemeinsam mit einem Erwachsenen bearbeitet werden! Stellen Sie es am Besten an einem Ort ab, an welchen Ihr Kind nicht alleine herankommen kann und lagern Sie die Streichhölzer gesondert von diesem Tablett.

Stellen Sie die Kerze auf einen feuerfesten Untergrund (Kerzenuntersetzer), füllen Sie ein wenig Wasser in den dafür vorgesehenen Behälter und ordnen Sie alle Materialien auf dem Tablett ansprechend an.

Führen Sie ihrem Kind dieses Tablett zunächst ohne Worte, in langsamen und ruhigen Bewegungen vor.

Nehmen Sie ein Streichholz aus der Schachtel und entzünden es. Beobachten Sie, wie sich die Flamme auf dem Holz ausbildet und zünden Sie vorsichtig die Kerze an. Pusten Sie das Streichholz aus und führen den noch heißen und qualmenden Streichholzkopf in das Wasser ein. Oft kann man hier noch ein leises Zischen hören. Wenn das verbrannte Holz einige Sekunden in dem Wasser gekühlt hat, legen Sie das Streichholz vorsichtig in die dafür abgesehene Ablage.

Hier noch einmal in Bildern:

Nehmen Sie sich ein Streichholz aus der Schachtel und entzünden es.

Wichtig! Halten Sie die Streichholzschachtel vom Körper entfernt und entzünden Sie das Holz immer mit einer Bewegung vom Körper weg!

Beobachten Sie, wie die Flamme auf dem Holz entfacht und zünden Sie die Kerze an.

Pusten Sie das Streichholz aus und tauchen Sie den verbrannten Kopf in das Wasser ein.

Oft kann man hier noch das leise Zischen des verdunstenden Wassers hören.

Nachdem das verbrannte Holz wenige Sekunden ins Wasser eingetaucht wurde, legen Sie es in die dafür vorgesehene Ablage.

Diese kann am Ende des Spieles schnell in den Müll geleert werden.

Nun greifen Sie sich den Kerzenlöscher und legen ihn auf der Flamme ab. Nach wenigen Sekunden ist die Flamme der Kerze erstickt und zarter Rauch tritt aus der Löschglocke hervor.

Legen Sie den Kerzenlöscher auf dem Tablett ab und beginnen Sie von vorn.

Lassen Sie ihr Kind direkt vor dem Tablett Platz nehmen, sie sollten sich seitlich zu ihm setzen. So können Sie, je nach Alter ihres Kindes, beim Anzünden des Streichholzes helfen, oder in bremslichen Situationen schnell eingreifen.

Dieses Tablett hilft neben dem Verstehen von Feuer (z.B.: Was braucht das Feuer (Nahrung =Holz; Luft zum Atmen) , dem Wissen um das Löschen von Feuer (Warum geht die Flamme unter der Glocke aus?) auch zum Erlernen eines verantwortungsvollen Umgangs mit Feuer.