Montessori selbst gemacht …

Archive for Januar 2012

Für dieses Arbeitstablett benötigen Sie:

3 kleine Gefäße (je etwa 100 ml),
ein großes Gefäß (etwa 300ml),
ein Schälchen in das ebenfalls etwa 300ml passen,
Löffelmaterial wie Reis, Nudeln, Erbsen, Linsen oder ähnliches  und
einen Löffel.

Die Art der Gefäße ist eigentlich egal. Am Besten wären drei identische Schraubgläser die etwa 100ml Flüssigkeit beinhalten können. Für mein Tablett habe ich dafür einfach 3 kleine Trinkgläser verwendet. Das große Gefäß hat einmal fertige Nudelsoße beinhaltet. Wichtig ist, dass der Inhalt der drei kleinen Gläser gemeinsam in das große Gefäß passt. Als Schale habe ich eine Müslischale benutzt.

Füllen Sie den Reis in die Müslischale und legen sie einen Esslöffel dazu.

Nun kann Ihr Kind beginnen. Lassen Sie es den Reis zunächst auf die kleinen Gläser verteilen. Um besser arbeiten zu können, kann es das große Glas dafür vom Tablett stellen.

Der Reis verteilt sich gleichmäßig auf alle drei Gläser. Nun kann ihr Kind sich das große Glas wieder auf das Arbeitstablett stellen und damit beginnen, den Inhalt der drei kleinen Gläser in das größere zu löffeln oder schütten.

Ihr Kind kann nun feststellen, dass alle kleineren Gläser das große Glas gemeinsam gefüllt haben.

Nun kann ihr Kind entweder das große Glas wieder auf die drei kleinen Gläser verteilen, oder den Reis zurück in seine Anfangsposition, in die Müslischale, schütten.

Nun kann ihr Kind das Spiel von Neuem beginnen. Die Reihenfolge, in welcher der Reis auf den Gefäßen verteilt wird, bleibt ihm überlassen. Im Vordergrund dieses Tabletts steht die Erkenntnis über das Fassungsvermögen verschiedener Gläser. Das Fassungsvermögen der Müslischale ist das gleiche wie das des Nudelglases, obwohl beide Gläser unterschiedlich groß aussehen. Man braucht drei kleine Gläser um die Menge an Reis aus der Müslischale unterzubringen. Schüttet man den Reis aus einem kleinen Glas in ein anderes kleines Glas, erkennt ihr Kind, dass diese Gefäße das Gleiche Fassungsvermögen haben müssen.

Lassen Sie ihr Kind die einzelnen Gläser im gefüllten oder leerem Zustand auch mit den Händen wiegen.

Ein besonderes Extra, besonders für Schulkinder ist es, wenn Sie zu diesem Spiel eine Küchenwaage bereitstellen. So kann ihr Kind spielend leicht mathematische Verhältnisse erkennen und sie spielerisch anwenden.

Die Idee zu diesem Spiel habe ich übrigens aus dem Buch „Ein Weg für alle!  -Leben mit Montessori“, welches ich in meinen Bücherempfehlungen aufgenommen habe.

Wenn Sie möchten können Sie dieses Spiel auch mit gefärbten Wasser anbieten. Stellen Sie ihrem Kind hierfür zusätzlich einen Trichter und einen kleinen Lappen bereit.

Viel Spaß dabei!

Ich habe aus den Federn gleich noch einen Satz Mengenkarten von 1 – 10 zum Ausdrucken vorbereitet. Ich hoffe die Bilder sind nicht zu dunkel geworden, leider wollte sich die Sonne heute nicht sehen lassen :/

Federkarten

Die Karten kann man wie die anderen Mengenkarten auf meiner Seite verwenden und sie auch mit diesen kombinieren.

Reichen Sie ihrem Kind zunächst die Karte mit nur einer Feder und fordern Sie es auf, der Feder ein Geschenk in Form von einem Muggelstein zu geben. Dabei soll es die Geschenke laut mitzählen. Reichen Sie ihrem Kind nun die zweite Karte, usw.. Ist ihr Kind schon fit im Zählen, können Sie ihm die Karten auch durcheinander reichen. Stellen Sie ihrem Kind hierfür am Besten die Fühlziffern für die Orientierung bereit.

Viel Spaß!

Für dieses Spiel benötigen Sie

verschiedene Vogelfedern,
Fotos der einzelnen Federarten und
Bilder der Vögel von denen die Federn stammen.

Sammeln Sie mit ihrem Kind beim Spaziergang durch den Park Vogelfedern auf. Eine Möglichkeit an „exotische“  Federn zu kommen, ist in (Wild-) Tierparks oder im Zoo nach Federn zu fragen. Oft werden diese beim Säubern des Geheges gefunden und dann entsorgt. Schade drum!
Meine Federn stammen von einer Elster, einer Schneeeule und einem Jagdfasan.

Als erstes machen Sie von den Federn Einzelbilder. Achten Sie darauf, dass man die Merkmale der Federn gut erkennen kann. Drucken Sie sich diese Fotos aus.

Dann suchen Sie aus dem Internet Bilder der Vögel heraus, von denen ihre Federn stammen. Um die Karten haltbarer zu machen, können Sie sie einlaminieren.

Stellen Sie die Federn in einem Glas auf.

Reichen Sie ihrem Kind zuerst die Bildkarten der Vögel. Bennen Sie hierbei gemeinsam den Namen des Tieres, z.B.: „Das ist eine Schneeeule.“

Wenn alle Vögel auf dem Tisch liegen, reichen Sie ihrem Kind die erste Federkarte. Fragen Sie es, zu welchem Vogel diese Federn passen. So kann ihr Kind nach und nach die Federbilder zuordnen.

Damit es seine Arbeit anschließend überprüfen kann, können Sie die richtigen Pärchen auf der Rückseite mit einem gleichfarbenden Farbklecks markieren.

Sind alle Karten richtig zugeordnet, kann ihr Kind mit dem Zuordnen der echten Federn beginnen. Lassen Sie es nach und nach eine Feder aus dem Glas greifen, sie befühlen und anschauen und sie anschießend dem richtigen Vogel zurückgeben.

Viel Spaß beim Spielen!

Sie benötigen für diese Glitzerflaschen

2 kleine Plastikflaschen mit Schraubverschluss,
Glitzerpulver,
Wasser und
eine Heißklebepistole.

Spülen Sie die leeren Plastikflaschen gründlich aus. Diese Flaschen haben zuvor Apfelsaft beherbergt.

Geben Sie nun das Glitzerpulver in die Flaschen. Ich habe in einer der Flaschen zwei Glitzerfarben gemischt und kleine Dekoherzen (Streudeko?) zwischen das silberne Glitzerpulver gestreut.

Nun können Sie die Flaschen bis zum oberen Rand mit Wasser auffüllen. Damit der Deckel auch wirklich fest sitzt, habe ich ihn mit Heißkleber verstärkt.

Nun kann das Schütteln und Rollen der Glitzerflaschen beginnen. Sie funktionieren ähnlich wie die alt bekannten Schneekugeln. Man kann den Flascheninhalt durch kräftiges Schütteln in Bewegung setzten und dem Glitzerpulver beim sanften Hinuntergleiten auf den Flaschenboden zusehen. Besonders schön sieht das aus, wenn ihr Kind die Flasche gegen das Licht hält.

Der jüngste Spross der Familie spielt mit diesen Flaschen eine Art „Krabbelhilfe“. Sie lässt die Flasche auf dem Boden wegrollen, krabbelt flink hinterher, beobachtet staunend das Treiben in der Flasche um sie anschließend wieder wegzuwerfen.