Montessori selbst gemacht …

Archive for the ‘Sprachförderung’ Category

Seit wenigen Wochen besitze ich die Fähigkeit zu häkeln – man lernt eben nie aus! Seitdem wimmelt es in der Wohnung von Wollknäuelresten, welche von wieder aufgedröselten Versuchsstücken stammen. Da das Patenkind (die tollste Wollrestverwerterin die ich kenne) weit weg wohnt und der kleine Mann noch zu klein für Wollbilder und Co ist, habe ich ihm heute diese Fühlbuchstaben gemacht.

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Dafür habe ich auf dicker Pappe die Buchstaben seines Namens gemalt, ausgeschnitten und mit den kleinen Wollknäulen umwickelt.

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So kamen die kleineren Wollknäuel endlich zum Einsatz und selbst kleinste Stücke konnte ich über die Buchstaben wickeln.

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Die Buchstaben haben eine einheitliche Größe von 10cm. Nachbastlern würde ich empfehlen, die Pappe mit doppelseitigem Klebeband zu versehen, da die Wolle, auch wenn man sie noch so fest wickelt, relativ rutschig ist. Ich vermute das diese Exemplare keine lange Haltbarkeit haben werden, aber das tut dem Spielspaß keinen Abbruch. Die bunten Buchstaben einfach in ein Kästchen stellen und fertig!

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Da ließ der kleine Mann natürlich nicht lange auf sich warten 🙂

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Für das folgende Spiel habe ich die Umrisse der Ausstechformen auf einfachem weißen Papier aufgezeichnet und dieses anschließend einlaminiert.

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Die Aufgabe ist denkbar einfach. Die Karten werden gemeinsam mt den Tieren in einem Körbchen bereitgestellt. Nun kann Ihr Kind die einzelnen Karten auf dem Tisch auflegen. Bereits hier können sie die Tiere gemeinsam bennen. Anschließend werden die Tiere aus dem Körbchen den richtigen Umrissen zugeordnet.

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Auch hier können Sie die Zuordnungskärtchen mit dem Namen der Tiere verwenden.

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Ältere Kinder können die Tiere in einen Stoffsack legen und versuchen, die Formen der Tiere blind zu ertasten und zu erraten, welches Tier sie gerade in den Händen halten. Die auf dem Tisch ausgelegten Umrisskarten helfen dabei enorm. Versuchen Sie es einfach mal!

Für die gebackenen Salzteig Figuren habe ich mir verschiedene Verwendungsmöglichkeiten ausgedacht.

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Als erstes könnte man die Waldfiguren als einfaches Legespiel verwenden. Hierfür habe ich mir eine Waldlandschaft auf einem DIN A4 Blatt ausgedruckt und einlaminiert. Nöch schöner wäre eine Waldlandschaft aus einem großen Wandkalender, oder sogar ein Poster mit Waldmotiv.

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Nun kann Ihr Kind die verschiedenen Tiere, Pflanzen und Pilze auf dem Bild nach eigenen Vorstellungen auflegen. Füllen Sie den Wald mit Leben und nutzen sie diese Art des Spieles um spielerisch die Sprache Ihres Kindes zu fördern. Wer ist im Wald unterwegs? Was könnte das Tier dort suchen? Ältere Kinder können eine interaktive Geschichte mithilfe des Legebildes erzählen.

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Zusätzlich zu meinen Figuren habe ich passende Zuordnungskärtchen erstellt. Diese können natürlich auch für dieses Legespiel verwendet werden!

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Schon erstaunlich: In einem Ramschladen in Mittelhessen konnte ich Steine und sonstige Souvenirs von Nord- und Ostsee für wenige Cent entdecken, während ich dafür direkt an der See sicher das dreifache gezahlt hätte. Mich hat das sehr gefreut und somit sind die 8 Steine für grade mal 1,20 Euro in ein Zuordnungspiel verwandelt worden.

Jeder Stein hat einen Partner, es gilt also vier verschiedene Küstenvögel einander zu zuordnen. Auf der Nabu Homepage habe ich einen tollen Vogelführer gefunden, welcher nicht nur das Bestimmen der Vogelart sehr leicht macht, sondern auch mit sehr schönen Vogelzeichnungen zum Weiterentdecken motiviert.

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Für dieses Spiel habe ich die Steine bunt gemischt in ein Schälchen gelegt und die vier passenden Küstenvögel auf eigenen Karteikarten mit Namen und Bild ausgedruckt.

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Auf jeder Karte müssen am Schluss zwei gleiche Vögel gelandet sein. Nun kann mein jüngstes Patenkind die Vögel auf den Steinen den richtigen Plätzen zuordnen und durch den Vergleich von Steinbild und Karteikarte Merkmale und Namen der einzelnen Vogelarten spielerisch erlernen. Für ältere Kinder können weitere Informationen wie Größe, Lebensraum und Co mit auf die Karteikarten geschrieben werden.

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Natürlich können die Steine auch ohne Zuordnungskarten zusammengesammelt werden.

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Die Steine fühlen sich toll an und die schönen Sticker darauf motivieren gleich zum genauer Hinschauen. Schade das es nur 4 verschiedene Varianten gab. Aber ich überlege einfach selber Tiersticker auf Steine zu kleben um das Spiel zu ergänzen. Eine schöne Art Zuordnungsspiele zu machen!

Auch wenn es draußen schon dunkel ist, wenn ich mal ne Minute für den Blog habe dann kommt das nächste Projekt doch gleich hinterher. Leider sind die Bilder ebenfalls dunkel geworden, worum es geht wird man aber dennoch erkennen können 😀

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Drucken Sie sich das Hundebild mehrere Male aus. Ich habe zunächst 4 Abzüge gemacht.
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Malen Sie an den Hunden nun bestimmte Körperteile bunt aus. Diese gilt es später zu benennen.
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Fertigen Sie Namenskarten für die einzelnen Bilder an.
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Reichen Sie ihrem Kind die erste Karte und lassen Sie sie auf den Tisch auflegen. Fragen Sie ihr Kind welches Tier auf der Karte zu sehen ist und welcher Bereich von ihm angemalt wurde. Hat es das richtige Körperteil benannt reichen Sie ihm die zweite Karte.
Nachdem Sie die Bilder benannt und auf dem Tisch aufgelegt haben, lesen Sie die Namensschilder vor und lassen Sie ihr Kind die Kärtchen den richtigen Bildern zuordnen.
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Sprechen Sie zum Schluss noch einmal gemeinsam die einzelnen Teile mit dem Namen des Tieren  aus: „Das ist die Hundeschnauze, das sind die Hundebeine,…)

Diesen Kartensatz können Sie mit beliebig vielen anderen Tieren ergänzen!

Zum zweiten Geburtstag bekommt meine Nichte dieses Hundspiel. Da die Kleine sowohl ihren kleinen Chavalier King Charles Spaniel als als auch unseren Labrador sehr faszinierend findet, habe ich ihr dieses Zuordnungsspiel gebastelt.
Die Fotos sind aus dem Internet, da ich leider nur ein Foto (und das ist auch noch ziemlich schlecht) ihres Hundes habe, wogegen etwa 100 von unserem Balu stehen 😀
Es gibt zwei Kartenstapel mit den jeweils identischen Bildern. Ein Satz Karten ist sowohl farblich als auch von der Größe anders.

Man kann diese Karten auf verschiedene Weise nutzen. Zunächst soll die hauptsächliche Aufgabe meiner Nichte sein,die kleineren Karten den großen zuzuordnen. Durch die zwei verschiedenen Farben wirken die gefundenen Pärchen fast wie ein kleiner Bilderrahmen.

Als Erweiterung habe ich noch zwei Zuordnungskarten entworfen. Unter diese können die Begriffe „klein“ und „groß“ gelegt werden. Aufgabe ist es, die Bilder nach den Rassen Spaniel und Labrador zu trennen.

Alle Karten in eine Schachtel und fertig! (Das Spiel kann natürlich auch als Memory genutzt werden)

Hier eine Idee zur Sprachförderung:

In einem Internethandel habe ich mir für schlappe 2 Euro ein „Vater und Sohn“ Buch voll mit Bildergeschichten gekauft.

Ich habe mir die schönsten Geschichten rausgesucht und eine Kopie der Bilder gemacht.

Diese habe ich ausgeschnitten und für den Hintergrund Karteikarten passend zurechtgeschnitten.

Die Bilder werden nun auf den zurechtgeschnittenen Karteikarten aufgeklebt und für die Haltbarkeit einlaminiert oder mit selbstklebender Folie beklebt.

Damit die Karten nicht durcheinander geraten spannen Sie am Besten einen Haushaltsgummi um die fertige Geschichte herum.

Und jetzt ab damit in eine passende Box, Kiste, Karteikästchen,… 🙂 Fertig!


Wenn sie das Spiel mit Ihrem Kind beginnen, gehen Sie zunächst gemeinsam die Geschichte durch. Am Besten beginnen Sie damit, die Geschichte selber zu erzählen und lassen ihr Kind zunächst zuhören. Nun mischen sie die Karten und lassen ihr Kind die Geschichte mithilfe der Bildkarten nacherzählen. Bei den Vater und Sohn Geschichten wurde jedes Bild in der Reihenfolge gekennzeichnet, wenn sie andere Bildergeschichten auswählen sollten, können sie diese Selbstkontrolle entweder auf die Vorder- oder Rückseite ihrer Karten hinzufügen.

Ich werde in der nächsten Zeit auf diese Art und Weise noch weitere Bildergeschichten für mein Patenkind herstellen. So entsteht nach und nach eine richtige Kartei mit Bildergeschichten zum Erzählen und immer wieder neu entdecken.

Aus urheberrechtlichen Gründen kann ich das fertige Spiel leider nicht zeigen.Ich hoffe Sie können sich trotzdem „ein gutes Bild“ von der Sache machen 🙂