Montessori selbst gemacht …

Archive for Januar 2013

Ein schönes Tablett für Blumenliebhaber und praktisch denkende Resteverwerter 😀

Sie brauchen:

ein Tablett
eine Schnittblume (es darf auch eine leicht angewelkte aus der Blumenvase sein)
Bilder der ausgewählten Blumenart
passend zugeschnittenen Tonkarton
eine „Aufbauskizze“ der Blume
mehrere kleine Behälter
eine Lupe (die ich leider nicht habe, aber sie sollte unbedingt dazu gelegt werden!)

Drucken Sie sich aus dem Internet schöne Bilder ihrer Blume und derer Eigenschaften aus. Ich habe für dieses Tablett eine Rose ausgewählt. Manchmal findet man auch in Werbeprospekten oder Zeitschriften schöne Bilder. Schneiden Sie sich diese Bilder auf eine einheitliche Größe zurecht und kleben Sie diese auf vorher zurechtgeschnittene Tonkartonkarten. Meine Karten haben die Maße 11cm x 15cm.

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Die Aufbauskizze habe ich bei Wikipedia gefunden. Um die Karten stabiler und auch haltbarer zu machen, habe ich sie einlaminiert. Anschließend können Sie einige Namenschilder einlaminieren, welche Sie für die Benennung der einzelnen Bestandteile der Blume unter die kleinen Behälter legen können.
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Ordnen Sie alle Teile ansprechend auf dem Tablett an. Achten Sie darauf, dass das Tablett nicht zu klein ist!

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Lassen Sie ihr Kind die Aufbau Karte an dem oberen Rand des Tabletts aufstellen. Nun kann es mit der Betrachtung der Blume beginnen. Alle Sinne können dabei genutzt werden! Sprechen Sie gemeinsam mit ihrem Kind den Aufbau der Rose durch. Vielleicht kann man schon jetzt einige Teile von der Karte an der Blume finden! Die Fotokarten können mit der Schnittblume verglichen werden, und ihr Kind kann ein Gespür dafür bekommen, in welchen Varianten diese Blume sonst noch zu finden ist, oder welche Merkmale diese Blumenart aufweisen kann.
Zum Schluss darf die Blume vorsichtig auseinander genommen werden und die Einzelteile sortiert in in die kleinen Behälter aufgeteilt werden.
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Die Einzelteile können wiederum noch einmal genauer betrachtet, befühlt und natürlich auch berochen werden. Sicherlich haben Kinder auch gemeinsam Freude daran, dieses Tablett zu bearbeiten. Schließlich gibt es immer wieder neues zu entdecken an den ganzen Einzelteilen, welche zuvor oft durch die schönen Blütenblätter verborgen werden.

Ich wünsche Ihnen und ihrem Kind viel Spaß bei diesem Tablett!

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Auch wenn es draußen schon dunkel ist, wenn ich mal ne Minute für den Blog habe dann kommt das nächste Projekt doch gleich hinterher. Leider sind die Bilder ebenfalls dunkel geworden, worum es geht wird man aber dennoch erkennen können 😀

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Drucken Sie sich das Hundebild mehrere Male aus. Ich habe zunächst 4 Abzüge gemacht.
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Malen Sie an den Hunden nun bestimmte Körperteile bunt aus. Diese gilt es später zu benennen.
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Fertigen Sie Namenskarten für die einzelnen Bilder an.
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Reichen Sie ihrem Kind die erste Karte und lassen Sie sie auf den Tisch auflegen. Fragen Sie ihr Kind welches Tier auf der Karte zu sehen ist und welcher Bereich von ihm angemalt wurde. Hat es das richtige Körperteil benannt reichen Sie ihm die zweite Karte.
Nachdem Sie die Bilder benannt und auf dem Tisch aufgelegt haben, lesen Sie die Namensschilder vor und lassen Sie ihr Kind die Kärtchen den richtigen Bildern zuordnen.
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Sprechen Sie zum Schluss noch einmal gemeinsam die einzelnen Teile mit dem Namen des Tieren  aus: „Das ist die Hundeschnauze, das sind die Hundebeine,…)

Diesen Kartensatz können Sie mit beliebig vielen anderen Tieren ergänzen!

Für dieses Lernspiel benötigen Sie

3 längliche Stoffstücke (meine haben die Maße 7 cm x 60 cm),
eine Nähmaschine   und
eine Sicherheitsnadel.

Schneiden Sie aus drei verschiedenen Stoffen passende Stücke heraus. Achten Sie darauf, dass sich die Stoffe farblich gut unterscheiden, das hilft ihrem Kind den Überblick zu behalten. Meine Stoffe habe ich alle aus meiner Stoffrestekiste genommen, eine gute Möglichkeit die mal wieder etwas zu leeren 😀
Schlagen sie die Ränder um und stecken Sie sie mit Stecknadeln fest.
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Nun falten sie den Stoff einmal in der Mitte und stecken alles zusammen (umgeschlagener Rand liegt auf umgeschlagenem Rand).
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Nun wird das ganze mit der Nähmaschine zusammengenäht.
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Sie haben nun die Möglichkeit die Streifen so wie sie jetzt sind zum Flechten zu verwenden, oder sie mit etwas Watte zu füllen um sie noch griffiger zu machen. Leider habe ich zur Zeit keine Watte Zuhause, daher lasse ich die Streifen so wie sie sind. Stecken sie die drei Streifen am oberen Ende mit einer Stecknadel zusammen und befestigen Sie sie entweder an einem festen Gegenstand oder halten sie sie fest, während ihr Kind die Streifen flechtet.
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So sieht das ganze dann fertig aus. Das Prinzip des Flechtens, einfach abwechselnd über die Mitte zu arbeiten, kann hier anhand der Farben leicht vermittelt werden. Sie können auch Fotokarten der einzelnen Arbeitsschritte bis hin zum fertigen Zopf diesem Spiel beilegen. Viel Spaß damit!
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