Montessori selbst gemacht …

Archive for Mai 2012

Hier eine Idee zur Sprachförderung:

In einem Internethandel habe ich mir für schlappe 2 Euro ein „Vater und Sohn“ Buch voll mit Bildergeschichten gekauft.

Ich habe mir die schönsten Geschichten rausgesucht und eine Kopie der Bilder gemacht.

Diese habe ich ausgeschnitten und für den Hintergrund Karteikarten passend zurechtgeschnitten.

Die Bilder werden nun auf den zurechtgeschnittenen Karteikarten aufgeklebt und für die Haltbarkeit einlaminiert oder mit selbstklebender Folie beklebt.

Damit die Karten nicht durcheinander geraten spannen Sie am Besten einen Haushaltsgummi um die fertige Geschichte herum.

Und jetzt ab damit in eine passende Box, Kiste, Karteikästchen,… 🙂 Fertig!


Wenn sie das Spiel mit Ihrem Kind beginnen, gehen Sie zunächst gemeinsam die Geschichte durch. Am Besten beginnen Sie damit, die Geschichte selber zu erzählen und lassen ihr Kind zunächst zuhören. Nun mischen sie die Karten und lassen ihr Kind die Geschichte mithilfe der Bildkarten nacherzählen. Bei den Vater und Sohn Geschichten wurde jedes Bild in der Reihenfolge gekennzeichnet, wenn sie andere Bildergeschichten auswählen sollten, können sie diese Selbstkontrolle entweder auf die Vorder- oder Rückseite ihrer Karten hinzufügen.

Ich werde in der nächsten Zeit auf diese Art und Weise noch weitere Bildergeschichten für mein Patenkind herstellen. So entsteht nach und nach eine richtige Kartei mit Bildergeschichten zum Erzählen und immer wieder neu entdecken.

Aus urheberrechtlichen Gründen kann ich das fertige Spiel leider nicht zeigen.Ich hoffe Sie können sich trotzdem „ein gutes Bild“ von der Sache machen 🙂

Diese Abziehbilder (aus einer Zeitschrift?) habe ich neulich auf dem Dachboden meiner Eltern entdeckt. Passend zur Frühlingszeit zeigen Sie Bilder von verschiedenen Vogelarten und ihren Nestern. Ich habe daraus ein Zuordnungsspiel gemacht und kann es kaum erwarten es mit meinem Patenkind zu testen!

Reichen Sie ihrem Kind zunächst die erste Bildkarte und lassen Sie sie auf dem Tisch auflegen. Ihr Kind soll dabei den Namen des gezeigten Vogels nennen. Sollte es nicht auf den Namen kommen, so sprechen Sie in ruhiger Stimme den Namen vor. Am besten wäre es, wenn Sie ihn daraufhin gemeinsam mit ihrem Kind wiederholen.

Wenn alle Bilder gut sichtbar auf dem Tisch liegen, beginnen Sie damit, das erste Namensschild vorzulesen und es ihrem Kind zu reichen. Das Namensschild kann nun dem jeweiligen Bild zugeordnet werden. Sollte ihr Kind bei einem Namen unsicher sein, so bieten Sie ihm an diese Karte zurück an das Ende des Stapels zu stecken und mit der nächsten weiter zu machen.

Um die Zuordnung korrigieren zu können, habe ich zunächst den Namen des Vogels mit Bleistift auf die Rückseite der Bildkarten geschrieben. Besser ist eine farbliche Orientierungshilfe, welche bei meinen Karten sicher bald folgen wird.

Sticker statt ausgeschnittene oder aufgemalte Bilder sind eine schöne optische Abwechslung für Zuordnungspiele. Allderdings habe ich so schöne Sticker, wie diese alten hier, noch nie in einem Geschäft gefunden. Wenn also jemand einen Tipp hat, wo man Sticker ohne unnötiges Glitzer-Bling-Bling erhalten kann, dann immer her damit 😀