Montessori selbst gemacht …

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-Suppe! Matschsuppe mit Gräsern verfeinert um genau zu sein 🙂

Diese tolle Idee für den Bau einer Gartenküche habe ich hier gefunden.

Man benötigt lediglich zwei Holzkisten, eine Wachstuchdecke, Eimer, Schüsseln, Kochlöffel und natürlich Zutaten.

In dem Original von Frau Liebe´s Seite wurde zur Verstärkung noch eine Holzplatte auf die Holzkisten geschraubt. Da sich mein handwerkliches Geschick in Grenzen hält und ich den Bau der Küche schnellstmöglich voran treiben wollte, habe ich auf dieses extra verzichtet.

Um das Holz dennoch zu schützen und um eine echte Arbeitsplatte zum Kochen zu erstellen, habe ich gemeinsam mit meinem Patenkind eine Wachstuchdecke zerschnitten und mithilfe von Reisnägeln und einem Hammer an den Holzkisten befestigt.

Dann wurden alte Töpfe, Eimer, Schippen, Rührlöffel und sonstiger Küchenbedarf zusammengesucht und mit den unterschiedlichsten Materialien befüllt.

Vor jedem Kochen müssen die einzelnen Zutaten aus dem Garten zusammengetragen werden. Die Erde kommt aus dem Komposthaufen, die Gräser und Blätter von der Wiese und auch ein wenig Sand darf aus dem Sandkasten geholt werden. Das Wasser kommt nicht aus der Leitung, sondern wird seit dem Bau der Küche in Eimern und Planen vom Regen aufgesammelt. Diese Vorbereitungen machen nicht nur Spaß, sondern ermöglichen auch ein Arbeiten in und mit der Natur.

Gekocht werden darf dann nach Lust und Laune. Stellen Sie möglichst viele unterschiedliche Gefäße zum Kochen bereit. So kann in verschiedenen Töpfen unterschiedliches gekocht werden, oder auch mit der Kelle die gekochte Suppe in Tassen portioniert werden.

Mein Patenkind hat die Begeisterung für diese Küche sehr schnell übernommen, und auch die Nachbarskinder kommen gerne um eine Runde gemeinsam zu kochen. Da kann man nur eines wünschen:

„Guten Appetit!“ 😀

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Aus der Kleiderkammer meiner Tante habe ich diesen tollen Holzlöffel plus mehrere Holzschälchen erhalten. Da bekommt man doch selber sofort Lust etwas herumzulöffeln 😀

Ich habe für diese Variante eines Löffelspieles Walnüsse als Material gewählt. Die passen perfekt auf den Löffel, sehen interessant aus und haben einen schönen Klang wenn Sie in die zweite Schüssel plumpsen. Aufgabe ist es, mithilfe des Löffels die Walnüsse von der einen in die andere Schale zu löffeln.

Mein Patenkind war auch sofort Feuer und Flamme. Es war schwer da noch alle Nüsse fürs Foto wieder zusammenzusuchen. 🙂

Eine andere Variante für das Arbeiten mit Walnüssen ist das Greifen mit einer Zange.

Je nachdem ob Sie schon viele Löffel- oder viele Greifspiele haben, können Sie die Walnüsse nach Wunsch einsetzen. Auch in Fühlsäckchen, Geräuschdosen (wenn sie denn groß genug sind) sind sie immer ein interessantes Arbeitsmittel für Kinder. Und natürlich sind diese großen Nüsse ein tolles Bastelmaterial. Auch als Legematerial könnte ich sie mir gut vorstellen.