Montessori selbst gemacht …

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Für dieses Spiel benötigen Sie

verschiedene Vogelfedern,
Fotos der einzelnen Federarten und
Bilder der Vögel von denen die Federn stammen.

Sammeln Sie mit ihrem Kind beim Spaziergang durch den Park Vogelfedern auf. Eine Möglichkeit an „exotische“  Federn zu kommen, ist in (Wild-) Tierparks oder im Zoo nach Federn zu fragen. Oft werden diese beim Säubern des Geheges gefunden und dann entsorgt. Schade drum!
Meine Federn stammen von einer Elster, einer Schneeeule und einem Jagdfasan.

Als erstes machen Sie von den Federn Einzelbilder. Achten Sie darauf, dass man die Merkmale der Federn gut erkennen kann. Drucken Sie sich diese Fotos aus.

Dann suchen Sie aus dem Internet Bilder der Vögel heraus, von denen ihre Federn stammen. Um die Karten haltbarer zu machen, können Sie sie einlaminieren.

Stellen Sie die Federn in einem Glas auf.

Reichen Sie ihrem Kind zuerst die Bildkarten der Vögel. Bennen Sie hierbei gemeinsam den Namen des Tieres, z.B.: „Das ist eine Schneeeule.“

Wenn alle Vögel auf dem Tisch liegen, reichen Sie ihrem Kind die erste Federkarte. Fragen Sie es, zu welchem Vogel diese Federn passen. So kann ihr Kind nach und nach die Federbilder zuordnen.

Damit es seine Arbeit anschließend überprüfen kann, können Sie die richtigen Pärchen auf der Rückseite mit einem gleichfarbenden Farbklecks markieren.

Sind alle Karten richtig zugeordnet, kann ihr Kind mit dem Zuordnen der echten Federn beginnen. Lassen Sie es nach und nach eine Feder aus dem Glas greifen, sie befühlen und anschauen und sie anschießend dem richtigen Vogel zurückgeben.

Viel Spaß beim Spielen!

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-Suppe! Matschsuppe mit Gräsern verfeinert um genau zu sein 🙂

Diese tolle Idee für den Bau einer Gartenküche habe ich hier gefunden.

Man benötigt lediglich zwei Holzkisten, eine Wachstuchdecke, Eimer, Schüsseln, Kochlöffel und natürlich Zutaten.

In dem Original von Frau Liebe´s Seite wurde zur Verstärkung noch eine Holzplatte auf die Holzkisten geschraubt. Da sich mein handwerkliches Geschick in Grenzen hält und ich den Bau der Küche schnellstmöglich voran treiben wollte, habe ich auf dieses extra verzichtet.

Um das Holz dennoch zu schützen und um eine echte Arbeitsplatte zum Kochen zu erstellen, habe ich gemeinsam mit meinem Patenkind eine Wachstuchdecke zerschnitten und mithilfe von Reisnägeln und einem Hammer an den Holzkisten befestigt.

Dann wurden alte Töpfe, Eimer, Schippen, Rührlöffel und sonstiger Küchenbedarf zusammengesucht und mit den unterschiedlichsten Materialien befüllt.

Vor jedem Kochen müssen die einzelnen Zutaten aus dem Garten zusammengetragen werden. Die Erde kommt aus dem Komposthaufen, die Gräser und Blätter von der Wiese und auch ein wenig Sand darf aus dem Sandkasten geholt werden. Das Wasser kommt nicht aus der Leitung, sondern wird seit dem Bau der Küche in Eimern und Planen vom Regen aufgesammelt. Diese Vorbereitungen machen nicht nur Spaß, sondern ermöglichen auch ein Arbeiten in und mit der Natur.

Gekocht werden darf dann nach Lust und Laune. Stellen Sie möglichst viele unterschiedliche Gefäße zum Kochen bereit. So kann in verschiedenen Töpfen unterschiedliches gekocht werden, oder auch mit der Kelle die gekochte Suppe in Tassen portioniert werden.

Mein Patenkind hat die Begeisterung für diese Küche sehr schnell übernommen, und auch die Nachbarskinder kommen gerne um eine Runde gemeinsam zu kochen. Da kann man nur eines wünschen:

„Guten Appetit!“ 😀