Montessori selbst gemacht …

Es ist nicht alles Gold was glänzt…

Posted on: Juni 8, 2013

Wohl kaum, sonst hätte man diese lange Bling-Bling Kette wohl nicht auf den Sperrmüll geworfen. Wahrscheinlich ist sie eine ausgemusterte Weihnachtbaumdeko, mein Herz hat sie auf jeden Fall sofort höher schlagen lassen 🙂

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Ich habe zwei Spiele daraus vorbereitet, eines für die Kleineren unter den Zwergen und eines für die Größeren 🙂

Zunächst schneiden Sie sich aus der Kette jeweils zwei gleichgroße Kettenstücke heraus. Meine Stücke haben zum Beispiel die Längen 16cm, 22cm, 30cm,usw.. Je deutlicher der Längenunterschied, desto einfacher wird das Spiel.

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Füllen Sie die Kettenstreifen in ein Kästchen. Die Aufgabe für ihr Kind kann nun sein, die vermischten Ketten ihren gleich langen Freunden zuzuordnen. Lassen Sie ihr Kind dafür jede Kette einzeln langsam auf dem Tisch ausbreiten und an einen geeignten Platz auf dem Tisch schieben. Nun kann es das nächste Kettenstück herausziehen und durch das Auflegen und gerade ziehen am Tisch erkennen, ob es sich um den Freund des ersten Stückes handelt. Wenn nicht wird ein weiterer Platz auf dem Tisch gesucht und das nächste Kettenstück gezogen.

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Ältere Kinder können häufig die Kettenperlen zählen, bei dieser kleinen Kette wäre das aber sehr mühsam. Legen Sie diesem Spiel doch ein Maßband, Lineal oder einen Zollstock bei, damit die Länge nicht nur optisch, sondern auch messbar gleich ist. Hierfür können Sie auch kleine Kärtchen mit der angegebenen Länge der einzelnen Kettenfreunde dazugeben. Zu diesen Kärtchen können die Ketten dann eingeordnet werden.

Nun für die Kleinen und den Übungen des täglichen Lebens:

Sie benötigen die Kettenstücke (sie können genau die zurechtgeschnittenen von dem oberen Spiel verwenden!), einen Messbecher und einen breiten Trichter. Der Trichter sollte so breit sein, dass er den Messbecher gut abdeckt und die Kette geradeso durch die Öffnung des unteren Trichterteiles passt.

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Aufgabe ist es, mit ruhiger Hand und dem Pinzettengriff die Kettenstücke durch den Trichter in den Messbecher gleiten zu lassen. Ihr Kind greift das Ende einer Kette, führt Sie über den Trichter und lässt sie langsam durch die Trichteröffnung nach unten gleiten. Lässt man die Kette einfach los, verhängen sich die Perlen in der engen Öffnung. Auch wenn die Kette nicht gerade gehalten wird, ist das Durchkommen der Perlen unmöglich. Durch die verschieden langen Kettenstücke gibt es unterschiedliche Anforderungen. Je länger die Kette, desto schwieriger wird es.  Dieses Spiel erfordert Konzentration und eine ruhige Hand. Umso schöner ist es, wenn sich der Perlenschatz im Messbecher stets vergrößert und die langen Ketten beim letzten Stück klingend durch die Trichteröffnung rasseln. Viel Spaß dabei!

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3 Antworten to "Es ist nicht alles Gold was glänzt…"

Gefällt mir. Schöne Idee!

Tolle Idee, besonders mit dem Trichter!

Klasse, beim nächsten Stöbern werde ich mir so eine Kette anschaffen und es mit meinen Tageskindern ausprobieren. Danke für die tollr Idee!!

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