Montessori selbst gemacht …

Wenn der Winter kommt… die Matschküche im vollen Einsatz

Posted on: November 11, 2011

Auch wenn wir zur Zeit noch den goldenen Herbst genießen, so kann man mit Blick auf den Kalender doch erahnen, dass bald der Winter Einzug hält. Eine schöne Möglichkeit die Matschküche noch einmal zum Kochen zu bringen 🙂

Ich habe in den letzten Tagen gemeinsam mit meinem Patenkind Vogelfutter (ähnlich wie Meisenknödel) für die hungrigen Vögel hergestellt.

Sie benötigen hierfür:

leere Joghurtbecher,
Pflanzliches Fett (ohne Salze!),
Sonnenblumenkerne,
ein wenig Speiseöl,
Nussmüsli  und/oder
handelsübliches Vogelfutter

Schritt 1:

Lassen Sie das pflanzliche Fett in einem älteren Topf langsam zergehen. Als Fett habe ich einfaches Friteusenfett aus dem Supermarkt verwendet. (Im Internet können Sie weitere Möglichkeiten um das Futter zu binden finden.)

Während das Fett im Topf langsam zerfließt, können Sie ihr Kind die Joghurtbecher abwaschen und abtrocknen lassen. Diese Zeit können Sie dazu nutzen, die Körner, das Müsli, etc. in kleinere Behälter umzufüllen, damit Ihr Kind die Zutaten später leichter dosieren kann.

Wenn das Fett flüssig und klar geworden ist, stellen Sie es für etwa 20 Minuten an die frische Luft zum Abkühlen. Zwischendurch sollten Sie es immer durchrühren. Wird das Fett im Topf sämig und trüb, können Sie mit dem „Kochen“ beginnen.

Schritt 2:

Für diese Kochstunde sollten Sie ihrem Kind unbedingt eine alte Jacke oder eine Schürze über die Jacke anziehen, da das Arbeiten mit Fett eine ziemliche Sauerei geben kann/wird.

Zunächst zeigen Sie ihrem Kind die Zutaten und benennen sie gemeinsam. Immerhin sollte man ja wissen, was man da für die Piepmätze zubereitet.

Nun kann das Kochen beginnen. Lassen Sie ihr Kind das warme Fett mit dem Kochlöffel umrühren und nach und nach die verschiedenen Zutaten einfüllen. Dabei muss das Fett immer gerührt werden und alle Zutaten sollten mit Fett bestrichen sein.

Schritt 3:

Wenn der Küchentopf voll ist und das Fett keine weiteren Körner halten kann, gießen Sie eine kleine Menge Öl über die Masse und rühren es unter. Das Öl verhindert ein Auseinanderbrechen des erkalteten Fettes.

Jetzt können Sie mit dem Umfüllen in die Joghurtbecher beginnen. Dazu verwenden Sie am Besten normale Esslöffel. Löffeln Sie nun nach und nach die Körnerfettmasse in die Becher.

Wenn Sie das Futter später aufhängen wollen, stecken Sie Holzstücke mit einer Nähgarnschlaufe in die noch warme Masse.

Schritt 4:

Das gekochte Futter gut auskühlen lassen! Das Fett wird hart und somit halten die Knödel zusammen. Der Trick mit den Plastikbechern ist der, dass sie vor ihrem Einsatz einfach zerschnitten werden können.

Lagern Sie das Futter an einem kühlen Ort. Ausgehängt darf das Futter erst werden, wenn bereits eine Schneedecke den Boden bedeckt.

Also, viel Spaß beim Kochen und beim baldigen Füttern!

Weitere Tipps und Tricks zum Thema Winterfütterung finden sie zahlreich im Netz!

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