Montessori selbst gemacht …

Ein Löffelspiel – gut für die Feinmotorik und die Auge-Hand-Koordination

Posted on: Februar 22, 2011

Sie benötigen:

1 Tablett
2 gleiche Gefäße
ein Löffel     und
ein Füllmaterial wie zum Beispiel getrockneter Mais, Linsen, Reis,…

Stellen Sie auf ein Tablett 2 gleiche Gefäße. Meine zwei Plastikgläser habe ich für insgesamt 20 Cent aus einer 10 Cent Kisten im Ramschladen erworben. Suchen Sie ruhig Gefäße aus, welche die Kinder in ihrem Alltag nicht benutzen und welche eine ansprechende Form und Farbe haben.

Stellen Sie die zwei Gläser nebeneinander auf das Tablett. Füllen Sie nun in eines der Gefäße eine kleine Menge von dem gewünschten Füllmaterial. In meine Gläser habe ich getrocknete Sonnenblumenkerne zum Brotbacken verwendet. Noch schöner wären richtige Sonnenblumenkerne (vielleicht aus einem Vogelfutter rausgepickt) gewesen.

Legen Sie vor die Gefäße auf dem Tablet ein Werkzeug zum Löffeln, sei es ein Suppenlöffel, ein Teelöffel, … .

Nun kann es losgehen. Zeigen Sie ihrem Kind wie Sie in langsamen und ruhigen Bewegungen mit dem Löffel das erste Gefäß leeren und die Sonnenblumenkerne vorsichtig in das zweite Gefäß löffeln. Machen Sie das so lange, bis sich in dem Gefäß nur noch kleine Mengen an Sonnenblumenkernen befindet. Für die letzten Körner können Sie das Gefäß auch leicht anheben und den Inhalt mithilfe des Löffels in das zweite Gefäß schütten, bzw. auskratzen.

Ist das erste Gefäß leer, beginnen Sie mit dem Löffel die Körner wieder aus dem zweiten Gefäß zurück in das erste zu löffeln. Diese Übung hilft ihrem Kind die Bewegungsabläufe und den Umgang mit dem Löffel zu trainieren. Schon bald wird es so zum Beipspiel sicher einen Löffel Joghurt oder Suppe zum Mund führen können.

Wichtig! Eine aufmerksame Blogleserin hat mich darauf hingewiesen, dass ich auf den Bildern mit der falschen „Löffelrichtung“ begonnen habe. Nach Montessori sollte das Kind immer von links nach rechts arbeiten, also in die spätere Schreibrichtung. Meine Fotos sind daher spiegelverkehrt. In unserer Einrichtung war es jedoch ok, dass der Behälter nach dem ersten Löffeln auch von rechts nach links zurückgelöffelt werden durfte. Streng genommen müsste man allerdings das Tablett nach dem ersten Löffeln drehen, um wieder in Schreibrichtung arbeiten zu können.

Hier noch einige Bilder von meinem Löffelspiel:

Sie brauchen für diese Übung ein kleines Tablett, 2 schöne Gefäße und einen Löffel.

Füllen Sie in eines der Gefäße ein paar Körner oder Reis. Am Besten etwas, das beim Umlöffeln in das andere Gefäß ein Geräusch macht.

Nun kann es losgehen: …

Beginnen Sie mit dem Löffel die Körner von dem ersten Glas …

… in das zweite Glas zu löffeln.

Ist das geschafft, können die Körner wieder zurück gelöffelt werden. Die Fehlerselbstkonrotlle ist gut sichtbar: Sind viele Körner auf das Tablett gefallen, kann dieses Spiel noch oft geübt werden.

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