Montessori selbst gemacht …

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Für dieses Feinmotoriktablett benötigen Sie:

einen alten Tennisball,
einen schwarzen Edding (oder Klebeaugen),
einen kleinen Behälter mit Füllmaterial (zum Beispiel Kerne/Muggelsteine,usw.) und
einen kleinen Löffel.

Schneiden Sie zunächst den Tennisball horizontal ein kleines Stück auf. Diese Öffnung soll später als Mund dienen. Mithilfe eines Eddings oder Klebeaugen können Sie das Gesicht fertig gestalten.

Füllen Sie das gewünschte Füllmaterial in einen kleinen Behälter. Ich habe hierfür getrocknete Marillenkerne verwendet. Achten Sie bei dem Behälter darauf, dass man später gut aus ihm löffeln kann!

Aufgabe ist es, den Tennisballkopf mithilfe des Löffels zu füttern. Durch leichtes Drücken des Tennisballes öffnet sich der Mund und der Löffel kann die Kerne einfüllen.

Und dann rein in die Schnute! :D

Ihr Kind kann den gesamten Behälter verfüttern. Achten Sie darauf, dass sie nur so viel Füllmaterial anbieten, wie auch in den Tennisball passt!

Zum Schluss kann der Kopf durch ein leichtes Drücken über dem Behälter wieder entleert werden. Diese Übung erfordert viel Kraft, eine ruhige Hand und eine gute Hand-Augen-Koordination. Viel Spaß dabei!

Hier eine Idee für all Diejenigen, die zähneknirschend das Körbchen mit der Wolle entknoten müssen, nachdem die Kleinen begeistert damit gebastelt haben.

Benötigt werden lediglich ein paar alte Gläser mit Deckel und ein Bohrer.

Spülen Sie die Gläser und die Schraubdeckel gründlich aus und trocknen Sie sie ab. Dann stechen/bohren/drücken Sie mit einem spitzen Gegenstand ein Loch in die Mitte des Schraubverschlusses.

Nun können Sie die Wolle in das Glas füllen und den Anfang des Knäuels von innen durch das Loch ziehen.

Zuschrauben und fertig! Diese Gläser eignen sich besonders für kleine Wollreste. Die fertigen Wollgläser sind nicht nur praktisch, sondern sie sehen auch sehr ansprechend aus. Eine echte Alternative für Bastel- und Klebeecken!

Für dieses Spiel brauchen Sie

verschiedene Finger- oder Wasserfarben,
weiße Farbe oder Deckweiß,
Pinsel,
kleine Kartonkärtchen    und
evtl. Haushaltsetiketten

Füllen Sie einen Klecks Fingerfarbe in ein Schälchen und malen Sie mit dieser Farbe eines der Haushaltsetiketten an.

Nun fügen sie einen Klecks weiße Farbe (oder Deckweiß) in das Schälchen hinzu und verrühren es gut. Der ursprüngliche Farbton wird nun etwas heller. Bemalen Sie mit dieser neuen Farbe ein weiteres Haushaltsetikett. Vermischen Sie nun einen weiteren Klecks weiß mit der Farbe.

Ich habe zu jeder Farbe 4 Farbtöne gemischt. Wenn Sie möchten können Sie natürlich auch mehrere Farbstufen herstellen.

Lassen Sie die Farbe auf den Klebeetiketten gut trocknen. In der Zwischenzeit können Sie aus hellem Tonkarton passende Karten zurechtschneiden. Auf diese kann später das Haushaltsetikett aufgeklebt werden.

Diese Art des Spieles finden Sie im Internet oft unter dem Namen “Schattierungsspiel”. Ich habe es mit meinem Patenkind auf diese Weise gespielt:

Legen sie die dunkelste Karte einer Farbe in die Tischmitte, z.B. die Farbe Grün. Sprechen Sie ihrem Kind vor: “Das ist ein dunkles grün”. Legen Sie nun den hellsten Farbton als Kontrast daneben. “Das ist ein helles grün”. Wiederholen sie noch einmal die Begriffe hell und dunkel. Legen Sie ihrem Kind beide Karten in die Hände und fordern Sie es auf, ihnen entweder die helle oder die dunkle Karte zu reichen. Hat ihr Kind dieses geschafft, kann es selber die Karten benennen.”Das ist hell und das ist dunkel.” Nun können Sie die Zwischentöne hinzufügen. Das Kind soll versuchen diese Karten richtig einzuordnen. Links ist dunkel, recht ist hell. Es kann die Karten nahe aneinanderlegen, um die Farben besser vergleichen zu können. Ist eine Karte heller als die liegende Karte muss sie nach rechts gelegt werden, ist sie mit einem dunkleren Farbton bemalt muss sie nach links gelegt werden.

Gemeinsam haben wir so eine Art Farbensonne gelegt. Innen waren die dunklen Farben, welche nach außen hin immer heller strahlten.

Ich bin mir nicht sicher ob ich dieses Spiel so “Montessorigerecht” gespielt habe, meinem Patenkind hat es allerdings gut gefallen. Ich denke das diese Karten sehr vielseitig einsetzbar sind. Wenn noch jemand eine tolle Idee zum Arbeiten mit den Karten hat, kann er diese gerne in den Kommentaren hinterlassen!

Noch etwas: Leider sind meine Karten relativ “unsauber” geworden. Mein Patenkind stört es wohl nicht, eine sinnvolle Alternative zu selbstgemalten Farbkarten wären aber sicherlich Farbkarten aus dem Baumarkt. Einfach ausschneiden und aufkleben. Kostet nichts und sieht wahrscheinlich ordentlicher aus :D

Hier eine Idee zur Sprachförderung:

In einem Internethandel habe ich mir für schlappe 2 Euro ein “Vater und Sohn” Buch voll mit Bildergeschichten gekauft.

Ich habe mir die schönsten Geschichten rausgesucht und eine Kopie der Bilder gemacht.

Diese habe ich ausgeschnitten und für den Hintergrund Karteikarten passend zurechtgeschnitten.

Die Bilder werden nun auf den zurechtgeschnittenen Karteikarten aufgeklebt und für die Haltbarkeit einlaminiert oder mit selbstklebender Folie beklebt.

Damit die Karten nicht durcheinander geraten spannen Sie am Besten einen Haushaltsgummi um die fertige Geschichte herum.

Und jetzt ab damit in eine passende Box, Kiste, Karteikästchen,… :) Fertig!


Wenn sie das Spiel mit Ihrem Kind beginnen, gehen Sie zunächst gemeinsam die Geschichte durch. Am Besten beginnen Sie damit, die Geschichte selber zu erzählen und lassen ihr Kind zunächst zuhören. Nun mischen sie die Karten und lassen ihr Kind die Geschichte mithilfe der Bildkarten nacherzählen. Bei den Vater und Sohn Geschichten wurde jedes Bild in der Reihenfolge gekennzeichnet, wenn sie andere Bildergeschichten auswählen sollten, können sie diese Selbstkontrolle entweder auf die Vorder- oder Rückseite ihrer Karten hinzufügen.

Ich werde in der nächsten Zeit auf diese Art und Weise noch weitere Bildergeschichten für mein Patenkind herstellen. So entsteht nach und nach eine richtige Kartei mit Bildergeschichten zum Erzählen und immer wieder neu entdecken.

Aus urheberrechtlichen Gründen kann ich das fertige Spiel leider nicht zeigen.Ich hoffe Sie können sich trotzdem “ein gutes Bild” von der Sache machen :)

Diese Abziehbilder (aus einer Zeitschrift?) habe ich neulich auf dem Dachboden meiner Eltern entdeckt. Passend zur Frühlingszeit zeigen Sie Bilder von verschiedenen Vogelarten und ihren Nestern. Ich habe daraus ein Zuordnungsspiel gemacht und kann es kaum erwarten es mit meinem Patenkind zu testen!

Reichen Sie ihrem Kind zunächst die erste Bildkarte und lassen Sie sie auf dem Tisch auflegen. Ihr Kind soll dabei den Namen des gezeigten Vogels nennen. Sollte es nicht auf den Namen kommen, so sprechen Sie in ruhiger Stimme den Namen vor. Am besten wäre es, wenn Sie ihn daraufhin gemeinsam mit ihrem Kind wiederholen.

Wenn alle Bilder gut sichtbar auf dem Tisch liegen, beginnen Sie damit, das erste Namensschild vorzulesen und es ihrem Kind zu reichen. Das Namensschild kann nun dem jeweiligen Bild zugeordnet werden. Sollte ihr Kind bei einem Namen unsicher sein, so bieten Sie ihm an diese Karte zurück an das Ende des Stapels zu stecken und mit der nächsten weiter zu machen.

Um die Zuordnung korrigieren zu können, habe ich zunächst den Namen des Vogels mit Bleistift auf die Rückseite der Bildkarten geschrieben. Besser ist eine farbliche Orientierungshilfe, welche bei meinen Karten sicher bald folgen wird.

Sticker statt ausgeschnittene oder aufgemalte Bilder sind eine schöne optische Abwechslung für Zuordnungspiele. Allderdings habe ich so schöne Sticker, wie diese alten hier, noch nie in einem Geschäft gefunden. Wenn also jemand einen Tipp hat, wo man Sticker ohne unnötiges Glitzer-Bling-Bling erhalten kann, dann immer her damit :D

Beim Wühlen im Keller ist mir gestern dieser alte Wandkalender mit Werken von Van Gogh aus dem Jahre 2008 in die Hände gefallen.

Mein damaliges Versprechen meinem Mann gegenüber, welches ich feierlich an der Papiertonne gab, diesen Kalender sehr bald für etwas sehr wichtiges gebrauchen zu können, habe ich nach dem Umzug erstmal vertagt. Jetzt ist er wieder da und obwohl mich das Studium viel Zeit kostet und ich diese viertel Stunde dringend in ein Referat hätte stecken sollen, habe ich nun endlich mit der Arbeit am Kalenderspiel begonnen.

Alternativ gehen natürlich jegliche andere Motive, seien es Tierbilder, Blumenbilder, usw.. Hauptsache schön groß :) Das Schöne an Wandkalendern ist, dass sie auf der Rückseite die inhaltlichen Bilder noch einmal im kleinen Format aufgedruckt finden. Diese kleinen Bilder schneiden Sie vorsichtig aus und legen sie in ein kleines Kästchen.

Nun gibts viele Möglichkeiten für die Nutzung dieser Bilder. Für jüngere Kinder ist es bereits ein riesen Spaß die großen Bilder auf dem Boden zu verteilen und ihnen die kleinen Bilder passend zuzuordnen. Wenn Sie möchten können sie auf die Rückseite der kleinen Bilder den Namen des gezeigten Werkes notieren. Dies wäre eine weitere Möglichkeit die Kärtchen zuzuordnen. Am Ende kann Ihr Kind seine Arbeit durch das Herumdrehen der Karten kontrollieren. Liegt alles am richtigen Platz?

Eine weitere Möglichkeit, für welche ich mich bei diesem Kalender entschieden habe, ist das Puzzeln der Kunstwerke. Zerschneiden Sie hierfür das große Bild auf verschiedene Weise, zum Beispiel in Streifen, Diagonalen oder Kästchen.

 

Kennzeichnen Sie die Einzelteile und das passende kleine Bild auf der Rückseite mit einer gemeinsamen Farbe. So kann es später zu keinen Verwechslungen kommen.

Nun kann fleißig zusammengepuzzlelt werden. Dank der kleinen Bilder hat Ihr Kind immer eine  Hilfe und kann seine Arbeit zudem selbständig kontrollieren. Beim Puzzeln können die Kinder auf den einzelnen Teilen des großen Bildes immer wieder neue Details finden. Nutzen Sie dieses Puzzle zugleich als Sprechkarten.
“Was erkennst du auf dem Bild? Welche Farben sind darauf? Siehst du ein Tier?….”
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim gemeinsamen Puzzeln!

Mit dieser treffenden Bezeichnung hatte damals ein Kind in meiner Gruppe folgendes Angebot bezeichnet:

Sie benötigen hierfür

einen Kassettenrecorder mit Aufnahmefunktion,
eine leere Hörkassettte,
evtl. ein Mikrofon,
ein akustisches Signal (ich habe kleine Glöckchen verwendet)
und ein kurzes Kinderbuch.

Vorlesen ist bekanntermaßen nicht nur aus pädagogischer Sicht wertvoll, vor allem genießen die Kinder die Ruhe und die Entspanntheit beim gemeinsamen Zuhören und Verfolgen einer Geschichte. Da man im Alltag vielleicht nicht immer Zeit hat sich diese Ruhe zu nehmen, oder weil Kinder auch gerne selbstständig Geschichten erlesen, verfolgen und begleiten möchten, möchte ich ihnen eine Variante für zwischendurch vorstellen. Sie ersetzt selbstverständlich das Vorlesen nicht, aber sie bietet Kindern die Möglichkeit, sich einfach mal mit einer Geschichte, vielleicht dem Lieblingsbuch, selbständig befassen zu können, ohne das ein Erwachsener oder ein Schulkind helfen müssen.

Suchen sie sich aus ihrem Bücherbestand ein Kinderbuch heraus, welches mit schönen Bildern und wenig Text eine kleine Geschichte erzählt.

Setzen sie sich an einen ruhigen Ort und beginnen sie mit ruhiger Stimme den Titel der Geschichte auf das Tonband zu sprechen.

Nach einigen Sekunden Pause lassen sie das ausgewählte akustische Signal erklingen. Dieses soll dem Kind signalisieren, dass es nun eine Seite weiter blättern kann. Lassen Sie das Signal also einige Sekunden ertönen und warten anschließend weitere Sekunden ab, bevor sie mit dem Vorlesen der nächsten Seite beginnen. In meinem Fall habe ich Glöckchen aus dem Bastelgeschäft benutzt, eine Kuhglocke oder eine kleine Melodie auf dem Xylophon passen selbstverständlich genauso gut.

Sind Sie am Ende der Seite angelangt, warten sie erneut einige Sekunden, lassen das Signal ertönen, und beginnen dann mit der nächsten Seite, usw.. Das Kind hat währenddessen die Möglichkeit sich die Bilder zur Geschichte in Ruhe betrachten zu können, oder es kann versuchen, den Text während des Hörens mit dem Finger im Buch zu folgen.

Anschließend beschriften sie die Tonbandkassette. Am besten wäre hier auch ein Symbol, welches den Kindern den Inhalt der Kassette auf einen Blick erkennen lässt, zum Beispiel einen Hasensticker für diese Geschichte.

Als besonderes Extra könnten sie die Geschichten auch in mehreren Sprachen aufnehmen. Die Kinder können dank dem Signal immer mitkommen und wissen wann sie umblättern müssen. Da wir eine kulturell sehr gemischte Gruppe hatten, kam dieses Angebot sowohl bei den Eltern als auch den Kindern gut an. Viele Eltern erklärten sich bereit, z.B. ein Märchenbuch aus der Gruppe in ihrer Landessprache (z.B. türkisch, italienisch, und viele mehr) auf ein Tonband zu sprechen. Viele Kinder haben sich mit ihren Freunden dann gerne in die Kuschelecke zurückgezogen und die Geschichten in den verschiedenen Sprachen angehört und an den Bildern in den Büchern verfolgt. Absolut empfehlenswert!!!

Zur Faschingszeit stehen Luftschlangen immer hoch im Kurs. Wenn Sie auf einer Feier Luftschlangen mit kleinen Bildern aufgedruckt entdecken, dann nehmen Sie sich diese für die Matheecke mit nach Hause. Außer Luftschlangen können Sie auch Streudeko oder selbst ausgestanzte Papiermotive verwenden.

Laden Sie sich eine Kopie meines Arbeitsblatts (ein etwas älteres Modell) herunter oder fertigen Sie sich selbst eines an. Links zeichnen Sie die Ziffern von 1 bis 10 auf, rechts lassen sie viel Platz zum Arbeiten.

Mengenarbeitsblatt

Lassen Sie ihr Kind die Zahlen in der linken Spalte bunt ausmalen. Die Aufgabe dieses Blattes ist es, in die rechten Spalten die angegebene Anzahl an Motiven/Streudeko/ausgestanztem Papier aufzukleben.

Sie können zum Aufkleben verschiedene Materialien anbieten. Die Sternenstreifen aus Glanzpapier waren zum Beispiel die Reste einer Streudekoherstellung zu Weihnachten. Wenn Sie sich für ein Material entschieden haben, verwenden Sie es jedoch durchgehend für die Bearbeitung eines Blattes. So entsteht eine klare Form: Je höher die Ziffer, desto voller wird die rechte Spalte.

Viel Spaß beim Zählen und Kleben! :)

Hier eine tolle Idee meiner Mutter fürs Patenkind:
Sie brauchen ein Stück hellen Stoff, einen Stickrahmen, Stickgarn und eine dicke und stumpfe Nadel.

Spannen sie das Stück Stoff in den Stickrahmen ein. Befestigen Sie das Stickgarn mit einem Knoten an dem Nadelöhr und verknoten Sie das Ende des Garnfadens. Nun kann Ihr Kind mit dem “Sticken und Nähen” beginnen.

Da Stickkarten für mein Patenkind einfach noch zu schwer sind, ist dieses freie Nähen eine schöne Alternative. Mit Begeisterung näht sie etwas für den Opa und konstruiert diverse “Knotenmuster” auf dem Stoffstück.
Zwischendurch können Sie die Farbe des Stickgarn wechseln, dann sieht es noch schöner aus. Wenn Sie möchten können Sie ihrem Kind auch mit Bleistift einige Linien auf dem Stoff vormalen, an welchen es entlangnähen kann.
In dieser Übung kann ihr Kind schon einmal ein Gefühl für den Umgang mit Nadel und Faden bekommen, ohne dass es dabei etwas falsch machen kann.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Für dieses Arbeitstablett benötigen Sie:

3 kleine Gefäße (je etwa 100 ml),
ein großes Gefäß (etwa 300ml),
ein Schälchen in das ebenfalls etwa 300ml passen,
Löffelmaterial wie Reis, Nudeln, Erbsen, Linsen oder ähnliches  und
einen Löffel.

Die Art der Gefäße ist eigentlich egal. Am Besten wären drei identische Schraubgläser die etwa 100ml Flüssigkeit beinhalten können. Für mein Tablett habe ich dafür einfach 3 kleine Trinkgläser verwendet. Das große Gefäß hat einmal fertige Nudelsoße beinhaltet. Wichtig ist, dass der Inhalt der drei kleinen Gläser gemeinsam in das große Gefäß passt. Als Schale habe ich eine Müslischale benutzt.

Füllen Sie den Reis in die Müslischale und legen sie einen Esslöffel dazu.

Nun kann Ihr Kind beginnen. Lassen Sie es den Reis zunächst auf die kleinen Gläser verteilen. Um besser arbeiten zu können, kann es das große Glas dafür vom Tablett stellen.

Der Reis verteilt sich gleichmäßig auf alle drei Gläser. Nun kann ihr Kind sich das große Glas wieder auf das Arbeitstablett stellen und damit beginnen, den Inhalt der drei kleinen Gläser in das größere zu löffeln oder schütten.

Ihr Kind kann nun feststellen, dass alle kleineren Gläser das große Glas gemeinsam gefüllt haben.

Nun kann ihr Kind entweder das große Glas wieder auf die drei kleinen Gläser verteilen, oder den Reis zurück in seine Anfangsposition, in die Müslischale, schütten.

Nun kann ihr Kind das Spiel von Neuem beginnen. Die Reihenfolge, in welcher der Reis auf den Gefäßen verteilt wird, bleibt ihm überlassen. Im Vordergrund dieses Tabletts steht die Erkenntnis über das Fassungsvermögen verschiedener Gläser. Das Fassungsvermögen der Müslischale ist das gleiche wie das des Nudelglases, obwohl beide Gläser unterschiedlich groß aussehen. Man braucht drei kleine Gläser um die Menge an Reis aus der Müslischale unterzubringen. Schüttet man den Reis aus einem kleinen Glas in ein anderes kleines Glas, erkennt ihr Kind, dass diese Gefäße das Gleiche Fassungsvermögen haben müssen.

Lassen Sie ihr Kind die einzelnen Gläser im gefüllten oder leerem Zustand auch mit den Händen wiegen.

Ein besonderes Extra, besonders für Schulkinder ist es, wenn Sie zu diesem Spiel eine Küchenwaage bereitstellen. So kann ihr Kind spielend leicht mathematische Verhältnisse erkennen und sie spielerisch anwenden.

Die Idee zu diesem Spiel habe ich übrigens aus dem Buch “Ein Weg für alle!  -Leben mit Montessori”, welches ich in meinen Bücherempfehlungen aufgenommen habe.

Wenn Sie möchten können Sie dieses Spiel auch mit gefärbten Wasser anbieten. Stellen Sie ihrem Kind hierfür zusätzlich einen Trichter und einen kleinen Lappen bereit.

Viel Spaß dabei!


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