Montessori selbst gemacht …

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Diese Murmelbahn ist vielleicht nicht im klassischen Sinne eine Murmelbahn, aber die Funktion ist ihr doch gleich. Allerdings wandert hier keine kleine Glasmurmel, sondern ein roter Schaumstoffball durch einen ihm vorbestimmten Weg.

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Die Idee dahinter war für mich, dass der kleine Mann sich neben diese Bahn setzen kann, sich durch ihren robusten Bau an ihr abstützen und festhalten kann, und das Geschehen in der Bahn sowohl gut einsehen als auch alles ergreifen kann.

Die Holzteile habe ich mir bereits im Baumarkt zuschneiden lassen. Leider kam auch hier wieder meine “Learning by doing”- Vorgehensweise an ihre Grenzen. Wie auf den Bildern unschwer zu erkennen, schließt das Dach nicht mit den Kanten des Häuschens ab. Aber das ist halb so wild, alles wurde gut abgeschliffen und der kleine Mann kann diesen Vorsprung eventuell sogar zum Festhalten nutzen.

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Zuerst habe ich die notwendigen Öffnungen für das Häuschen herausgesägt und abgeschliffen.

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Dann habe ich die Seitenteile des Häuschens mithilfe kleiner Holzschrauben zusammen gesetzt. Das Dach muss allerdings noch offen bleiben, da in das Häuschen die “Abrollvorrichtung” für den Ball noch eingesetzt werden muss.  Anschließend wurde das Häuschen von unten an den Boden angeschraubt.

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Damit der Ball auch schön aus dem Häuschen herausrollt, habe ich ein Brett mithilfe eines kleinen Holzblockes schräg in dem Kasten angebracht.

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Nun habe ich mit kleinen Leisten den Boden eingezäunt, damit der Ball nicht über alle Berge flüchtet, sobald er die Murmelbahn durchlaufen hat. Somit bleibt der Ball immer in unmittelbarer Nähe des Häuschens und kann durch kurzes Krabbeln oder Poporutschen erreicht und wieder in die Bahn eingeworfen werden.

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Zum Schluss wird noch der Deckel aufgeschraubt. Unbedingt alle Kanten und Öffnungen gut abschleifen!

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Getestet hat die Bahn zunächst das Patenkind, das natürlich nicht immer so dreckige Arme hat, sondern extra für das Foto ihre Arbeit an der Matschküche unterbrochen hat. Ja, die ist tatsächlich noch immer im Einsatz und nach wie vor sehr beliebt!

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Ich bin sehr gespannt was der kleine Mann später von dieser Bahn halten wird. Die wilden Cousinen jedenfalls hatten ihren Spaß damit, auch wenn sie eher ihre Wurftechnik an ihr geübt haben. :)

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Ich hatte es befürchtet – neben Studium, Haushalt, großem Hund und dem anderen alltäglichen Wahnsinn, blieb die Zeit für den Blog seit der Ankunft des kleinen Hosenkackers irgendwie auf der Strecke. Soviel sei zu ihm gesagt, er ist liebevoll anstrengend, hat eine Schwäche für Pandabären und Geschenkbänder und liebt es Blumen, Sträucher und Bäume zu betrachten und seit einigen Wochen auch danach zu greifen. Natürlich habe ich auch in den vergangenen Monaten an Montessori Projekten gearbeitet, allerdings nur für sehr kleine Menschen. :)  Da das Internet gut gefüllt ist mit Beispielen, wie sie ähnlich bei mir zuhause zu finden sind, wollte ich das Netz nicht mit weiteren selbstgebastelten Mobiles, Greif- und Bewegungsmotivations-Ideen vollstopfen. Vielleicht mache ich in den nächsten Wochen einfach eine kurze Bilderstrecke von den (meiner Meinung nach) gelungensten und den am besten angenommenen Dingen zum Nachbauen.

Heute war allerdings ein besonderer Tag, der kleine Hosenmatz durfte die Sonnenstrahlen in seiner eigenen Kastanienwanne genießen. Die Bauweise ist einfach, Kastanien vom Opa sammeln lassen und in eine alte Wäschewanne schütten.

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Da man auf den Kugeln sehr unbequem sitzt, habe ich dem kleinen Mann eine Sitzkuhle frei gelassen.

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Und dann kann es losgehen…Socken aus und rein in die Wanne!

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Bisher kannte er nur feineres “Bade-” und Fühlmaterial, wie Linsen, Reis und Maiskörner. Die großen Kastanien waren da eine echte Abwechslung. Beim nächsten Spaziergang also unbedingt einsammeln!

 

Dieses Spiel ist wirklich schnell gemacht! Aus dem Salzteig habe ich mit einem Plätzchenstecher verschiedene Sterne ausgestanzt, gebacken und anschließend bemalt. Zu jeder der vier Farben gehören drei große und zwei kleine Sterne.

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Als nächstes habe ich auf buntem Papier mithilfe der Ausstechformen die fünf Sternenumrisse aufgezeichnet. Zunächst mit dem Bleistift, anschließend habe ich die Linien mit einem dünnen Edding nachgezogen.

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Auf jedem Blatt sind somit fünf Sterne und der Name der Farbe aufgezeichnet worden.

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Die gebackenen Salzteigsterne werden in einem Beutel versteckt in die Mitte des Tisches gelegt. Aufgabe ist es, reihum blind einen Stern aus dem Beutel heraus zu ziehen, und ihn der passenden Farbkarte zuzuordnen. Es handelt sich also um eine Form des bekannten Lottospieles, welches man mit bis zu 4 Personen spielen kann.

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Beendet ist das Spiel, wenn alle Sterne auf den passenden Farbkarten ihren Platz gefunden haben. Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit dieser wirklich preisgünstigen und farbenfrohen Variante!

Dies wäre die klassische Variante des Zuordnungspieles. Aus dem Internet habe ich mir Bilder von echten Tieren und Pflanzen passend zu meinen Salzteig Figuren ausgedruckt und einlaminiert. Diese werden gemeinsam mit den Figuren auf einem Tablett bereitgestellt.

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Nun kann Ihr Kind die Bildkarten gut sichtbar auf dem Tisch auflegen. Bennen Sie schon jetzt die Namen der einzelnen Tiere und Pflanzen. Nutzen Sie auch hierfür zusätzlich die Zuordnungskarten.

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Hat jedes Bild seine Namenskarte erhalten, können die Salzteigfiguren ihren Freund auf dem Tisch suchen.

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Das waren einige Spielanregungen für die Salzteigtiere. Da ich allerdings eine sehr große Menge an Salzteig gemacht habe, gibts es später noch einen Eintrag für Spiele mit Salzteigsternen :D

Für das folgende Spiel habe ich die Umrisse der Ausstechformen auf einfachem weißen Papier aufgezeichnet und dieses anschließend einlaminiert.

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Die Aufgabe ist denkbar einfach. Die Karten werden gemeinsam mt den Tieren in einem Körbchen bereitgestellt. Nun kann Ihr Kind die einzelnen Karten auf dem Tisch auflegen. Bereits hier können sie die Tiere gemeinsam bennen. Anschließend werden die Tiere aus dem Körbchen den richtigen Umrissen zugeordnet.

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Auch hier können Sie die Zuordnungskärtchen mit dem Namen der Tiere verwenden.

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Ältere Kinder können die Tiere in einen Stoffsack legen und versuchen, die Formen der Tiere blind zu ertasten und zu erraten, welches Tier sie gerade in den Händen halten. Die auf dem Tisch ausgelegten Umrisskarten helfen dabei enorm. Versuchen Sie es einfach mal!

Für die gebackenen Salzteig Figuren habe ich mir verschiedene Verwendungsmöglichkeiten ausgedacht.

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Als erstes könnte man die Waldfiguren als einfaches Legespiel verwenden. Hierfür habe ich mir eine Waldlandschaft auf einem DIN A4 Blatt ausgedruckt und einlaminiert. Nöch schöner wäre eine Waldlandschaft aus einem großen Wandkalender, oder sogar ein Poster mit Waldmotiv.

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Nun kann Ihr Kind die verschiedenen Tiere, Pflanzen und Pilze auf dem Bild nach eigenen Vorstellungen auflegen. Füllen Sie den Wald mit Leben und nutzen sie diese Art des Spieles um spielerisch die Sprache Ihres Kindes zu fördern. Wer ist im Wald unterwegs? Was könnte das Tier dort suchen? Ältere Kinder können eine interaktive Geschichte mithilfe des Legebildes erzählen.

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Zusätzlich zu meinen Figuren habe ich passende Zuordnungskärtchen erstellt. Diese können natürlich auch für dieses Legespiel verwendet werden!

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Heute gibt es zunächst das Rezept und die ersten Bilder…

Für den Teig habe ich

1 Teil Salz
2 Teile Mehl  und
1 Teil Wasser

in einer Schüssel zusammen gemischt und gut durchgeknetet. Teigmasse mit Nudelholz ausrollen und ihn nach Wunsch formen  oder ausstechen.

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Den Teig habe ich bei etwa 75 Grad für 1,5 Stunden im Backofen gebacken (unterste Schiene). Mithilfe von Wasserfarben haben die Figuren schon einmal eine Farbgrundierung erhalten.

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Morgen gibts dann die fertigen Spiele zu sehen. Fertig sind sie zwar schon heute, allerdings ist das Licht so schlecht das die Kamera nur schwammige Bilder erzeugt :( Morgen Mittag gehts dann weiter!


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